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Unruhen

15-Jähriger erschossen: Er wollte nicht für Assad demonstrieren

"Schießt noch einmal auf ihn, damit er auch sicher stirbt!": Ein 15-jähriger Junge wurde vor den Augen seiner Klassenkameraden niedergestreckt. Er hatte sich geweigert an einer Kundgebung für den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad teilzunehmen.

Auch in Kairo gingen die Menschen gegen das Regime al-Assad auf die Straße. Hier kommt heute die Arabische Liga zusammen, um über Maßnahmen gegen Syrien zu beraten. (Foto. ddp images)

Arabische Liga erhöht Druck auf Syrien: Wird das Land suspendiert?

Wie Funktionäre der Arabischen Liga am Sonntag mitteilten, werden die Außenminister der arabischen Länder noch an diesem Sonntag zu einer Dringlichkeitssitzung am Sitz der Organisation in Kairo zusammenkommen. Auf der könnten sie eine Suspendierung Syriens beschließen.

Auch Kinder blieben von den blutigen Unruhen in Syrien nicht verschont. In den vergangenen Monaten sollen fast 200 gestorben sein. (Foto: ddp images/AP)

3000 Tote in Syrien: Jetzt droht ein Bürgerkrieg!

Im Zuge der seit vergangenen März andauernden Unruhen in Syrien sind nach Angaben der UN bisher mehr als 3000 Menschen zu Tode gekommen. Das Hochkommissariat für Menschenrechte forderte die internationale Gemeinschaft dringend zum Handeln auf.

In der Nacht zum Montag eskalierte der Konflikt zwischen Muslimen und koptischen Christen in Ägypten. (Foto:ddpimages)

Ägypten: 24 Tote bei Kämpfen zwischen Muslimen und Kopten

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo haben sich in der Nacht von Sonntag auf Montag koptische Christen und Muslime blutige Straßenschlachten geliefert. 24 Menschen kamen dabei ums Leben und 200 wurden verletzt.

Der syrische Präsident al-Assad und der türkische Außenminister Davutoglu bei einem Treffen am 9. August 2011. (Foto:Zaman)

Bei Eingreifen der NATO: Syrien drohte mit Israel-Angriff

Der syrische Präsident Baschar al-Assad will offenbar mit allen Mitteln ein Eingreifen der NATO in seinem Land verhindern. Er soll der Türkei gegenüber in einem solchen Fall mit drastischen Mitteln gedroht haben, berichtete eine iranische Nachrichtenagentur.

Ein Anti-Regierungs-Demonstrant zeigt seine blutbeschmierten Hände nach Zusammenstößen mit Sicherheitskräften in der jemeniitischen Hauptstadt Sanaa am Sonntag. Diese sollen mit Maschinengewehren und sogar Flugabwehrgeschützen wahllos auf die Menge eingeschossen haben. (Foto: ddp images/AP)

Tödliche Zusammenstöße bei Protesten im Jemen

Bei den schwersten Unruhen seit Monaten haben jemenitische Sicherheitskräfte am Abend das Feuer auf Demonstranten eröffnet. Dabei wurden mindestens 26 Menschen getötet.

Das weltweit eingefrorene Vermögen von Libyens langjährigem Machthaber Gaddafi muss schnell den Rebellen zugute kommen, so Außenminister Westerwelle. (Foto: ddp images)

EU-Sanktionen gegen Libyen: Westerwelle begrüßt Aufhebung

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die teilweise Aufhebung von EU-autonomen Sanktionen gegen das von Unruhen geplagte Libyen gelobt. Damit setze man ein klares Signal.

Die Unruhen in Libyen fordern einen hohen Preis. Unzählige Tote und Verletzte haben die Zusammenstöße bisher gefordert. Einige von ihnen erhalten jetzt Hilfe in der Türkei. (Foto: ddp images)

Unruhen in Libyen: Türkei nimmt Verwundete auf

Die Türkei nimmt in kürze eine Gruppe verletzter Libyer auf, die bei Zusammenstößen zwischen den Rebellen und den Regime treuen Sicherheitskräften zu Schaden gekommen sind.

Eid al-Fitr: Assad lässt auf sein feierndes Volk schießen

In Syrien sind anlässlich der muslimischen Feierlichkeiten zum Fest des Fastenbrechens die Todesfälle erneut gestiegen. Zuletzt starben am Dienstagmorgen sechs Menschen in Daraa und Horms, wo sich die Menschen zu Protesten gegen das Regime Baschar al-Assad versammelten und zugleich Eid al-Fitr begingen.

Ein libyscher Rebell beobachtet die Umgebung. Vieler seiner Kameraden gelten als verschollen. (Foto: ddp images)

Libyens Gefangene: Noch immer werden 50.000 vermisst

Im Zuge der Unruhen haben libysche Rebellen schon gut 11.000 Gefangene befreit. Gerettet sind aber noch lange nicht alle. Es wird vermutet, dass bis zu 50.000 weitere in versteckten Bunkern fristen.

Noch auf türkischer Seite: Eine Familie fährt an einem patroullierenden Soldaten vorüber. Im Nachbarland sollten Reisende derzeit verstärkte Vorsicht walten lassen. (Foto: ddp images)

Syrien: Türkische Behörden geben Reisewarnung aus

Das türkische Außenministerium hat seine Staatsbürger, die syrische Autobahnen nutzen müssen, zur Vorsicht aufgerufen. Sie sollten sich der Gefahren bewusst sein, die die aktuelle Situation mit sich bringe.

Szenen längst vergangener Tage: Safia al-Gaddafi mit drei der insgesamt acht Kinder. Jetzt ist sie nach Algerien geflüchtet. (Foto: ddp images)

Gaddafis Frau und Kinder auf der Flucht

Jetzt sind auch Teile seiner Familie weg: Die Ehefrau des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi, seine Tochter sowie zwei seiner Söhne befinden sich nicht mehr in Libyen. Die Vier sind gemeinsam mit den Enkeln nach Algerien geflohen. Wo sich Gaddafi selbst aufhält, ist auch eine Woche nach dem Sturm der Rebellen auf Tripolis völlig unklar.

Panzer rollen am 9. August durch Deir el-Zour. Jetzt wurden sie auch einem türkischen Lkw-Fahrer zum Verhängnis. (Foto: ddp images)

Syrien: Erstes türkisches Todesopfer

Nun haben die seit Monaten anhaltenden Unruhen in Syrien auch das erste türkische Todesopfer gefordert. Mecit Akdoğan wurde in der Nähe von Horms, in al-Rastan, getötet.

Eine Szenerie in Haidiyeh in der Altstadt von Damaskus: Die wirtschaftlichen Aktivitäten des Landes sind durch die anhaltenden Proteste schwer beeinträchtigt worden. (Foto: ddp images)

Syrien: Wann bricht die Wirtschaft zusammen?

Bisher scheint die Wirtschaft Syriens nur angekratzt und nicht gänzlich k.o. geschlagen, so die Ansicht von Experten. Doch die Unruhen der vergangenen Monate, politische Spannungen und Gewalt auf den Straßen haben tiefe Spuren hinterlassen. Das Land befindet sich auf Talfahrt.

Am vergangenen Montag kam es in Horms erneut zu blutigen Zusammenstößen. Es gab mindestens sieben Tote und zahlreiche Verletzte. (Foto: ddp images/AP)

Erdoğan: “Stoppt das Blutvergießen in Syrien!“

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan hat Syrien erneut aufgefordert, das Blutvergießen im Nachbarland umgehend zu beenden. Er machte deutlich, dass diejenigen, die weiterhin auf eine Diktatur zählten, im Blut, das sie vergießen, ertrinken würden.

Die britische Regierung versucht der Gewalt mit rigiden Strafen den Gar auszumachen. (Foto: ddp images)

Vier Jahre Haft für ein Posting auf Facebook!

Neue Medien wie Facebook oder auch der Blackberry-Chat spielen während der Krawalle in Großbritannien eine nicht unwesentliche Rolle. Jetzt hat ein britisches Gericht zwei junge Männer zu vier Jahren Haft verurteilt. Ihr Vergehen: Über Facebook hat sie zum Randalieren aufgerufen.

Zwei Polizeibeamte nehmen in London einen Dieb fest, der während der Unruhen auf Beutezug war. Auch Greg Martin wurde von einem jungen Mann heimgesucht. (Foto: ddp images)

Unruhen in London: Gestohlener Laptop dank Facebook aufgespürt

Während der britischen Regierung Soziale Netzwerke derzeit ein Dorn im Auge sind, hätten sie für den ehemaligen NASA und FBI-Mitarbeiter Greg Martin nicht hilfreicher sein können. Über Facebook macht er den Dieb seines Laptops dingefest.

Unruhen in London: 16-jähriger Randalierer wird wegen Mordes angeklagt

Ein 16-Jähriger wurde wegen Mordes an einem Rentner im Zuge der Krawalle in London angeklagt.

Über Facebook und andere soziale Netzwerke verabreden sich die Randalierer. Vor der Polizei bleibt das nicht verborgen. (Foto: ddp images)

Krawalle in London: Elfjährige Redelsführerin verhört

Ein Elfjähriges Mädchen wurde in Großbritannien von der Polizei gescholten, nachdem sie an einem Facebook-Event beteiligt war, das die Leute zum Randalieren aufforderte.

Die Greueltaten in Syrien nehmen kein Ende. Nicht nur die Türkei schlägt jetzt schärfere Töne an. Auch in Bahrain gehen die Menschen für das syrische Volk auf die Straße. (Foto: ddp images)

Syrien: Eine internationale Intervention ist nicht vom Tisch

Die Türkei kann eine internationale Militärintervention gegen Syrien nicht mehr ausschließen, wenn Präsident Baschar al-Assad sich weiterhin weigert, die blutigen Attacken gegen das eigene Volk einzustellen. Die Uhr gegen das Regime tickt merklich lauter.