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Deutschland

"Die Aliens in diesem ganzen Durcheinander sind eigentlich die Deutschen mit Migrationshintergrund." (Foto: ddp images/dapd)

Die Aliens: Deutsche mit Migrationshintergrund

„Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen“ lautet ein bekannter Satz von Max Frisch. Ja, es kamen Menschen! Erst waren es "Gäste", dann aber blieben sie und waren "Ausländer". Wenigstens hatten und haben sie eine klare Definition. Für in Deutschland geborene mit Migrationshintergrund ist das schon schwieriger. Sie müssen sich oft wie Außerirdische fühlen.

Recep Tayyip Erdogan bei seiner Rede gegenüber Mitgliedern seiner Partei AKP am Dienstag. (Foto: ddp images/AP)

Erdogan: Nazi-Morde ein Komplott wie Ergenekon

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat sich besorgt über die Türkenmorde in Deutschland, aber auch mögliche Verwicklungen des Staates geäußert. In puncto Aufklärung der rechtsterroristischen Fälle könne sich Deutschland ein Vorbild daran nehmen, wie die Türkei mit dem Fall Ergenekon umgegangen sei.

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu kündigt "rechtliche Schritte" gegen Deutschland aufgrund der von den Zwickauer Neonazis getöteten Türken an. (Foto: ddp images/AP)

Neonazis: Türkei will keine Eskalation mit Deutschland

Ahmet Davutoğlu will aufgrund der Ermordung acht türkischer Bürger in Deutschland "rechtliche Schritte" einleiten. Für den türkischen Außenminister sind die Getöteten „Märtyrer“. Insgesamt aber hält sich die türkische Regierung zurück.

Türkische Kinder der dritten Generation: Ihre Bilingualität ist nicht immer zu ihrem Vorteil. (Foto: zaman)

Deutsch-Türkisch: Eine neue Form der Kommunikation

“Ich hab’ bir buçuk saat Sport gemacht” (Ich habe für eineinhalb Stunden trainiert). Oder: "Handy’mi evde unutmuşum" (Ich habe mein Handy zuhause vergessen) Sätze wie diese sind typisch für die dritte Generation junger Türken, die derzeit in Deutschland aufwachsen.

Innenminister Hans-Peter Friedrich und Justizminiserin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger während des Krisengipfels am Freitag in Berlin. Die Türkei beobachtet das Vorgehen der Bundesrepublik derzeit genau und wird nun selbst aktiv. (Foto: ddp images)

Türkei sichert Opfern von Neo-Nazis juristische Hilfe zu

In Anbetracht der Mordserie durch Neonazis mit zehn Toten will die Türkei nun Opfern von rechtsextremer Gewalt in Deutschland Rechtsberatung anbieten. Das teilte das Amt für Auslandstürken (YTB) am vergangenen Freitag mit.

Die Türkei will, dass alle Mitwisser der Zwickauer Terrorzelle festgenommen werden. (Foto:Zaman)

Neonazi-Morde: Türkei fordert lückenlose Aufklärung

Die Türkei dankt den deutschen Sicherheitsbehörden für die Aufdeckung der Zwickauer Terrorzelle. Egemen Bagis warnt davor, dass sich der Kontinent zu einem Europa in den 30ern zurückentwickelt. Der EU-Beitritt könnte das verhindern.

Wenn Italien und Spanien fallen, fällt auch die Eurozone, so Willem Buiter. (Foto: Davide Oliva/flickr)

Chefvolkswirt der Citi Group warnt vor Ende der Eurozone

Willem Buiter, Chefvolkswirt der Citi Group glaubt, Italien oder Spanien könnten schneller pleite gehen als gedacht und prohezeit bereits das Ende der Eurozone - es sei denn, die Europäische Zentralbank (EZB) greift noch rettend ein.

Die Polizei durchsucht seit Tagen die umliegenden Waldgebiete nach der Kurdin Arzu Özmen. (Foto:ddpimages/dapd)

Wegen deutschem Freund entführt: Arzu Özmen spurlos verschwunden

Die jesidische Kurdin Arzu Özmen wurde am 1. November von ihren fünf Geschwistern entführt. Sie hatte einen deutsch-russischen Freund. Nun wird sie verzweifelt gesucht. Die Geschwister weigern sich, auszusagen.

Turkish Passport: Eine türkisch-jüdische Rettungsgeschichte

Seit Donnerstag ist der Dokumentarfilm "Turkish Passport" in den deutschen Kinos zu sehen. Der Film zeigt, wie türkische Botschafter während des Zweiten Weltkriegs Juden mit gefälschten Papieren halfen.

Cigdem Akkaya fühlt sich in der Türkei wohl. (Foto: Screenshot via YouTube)

Türkei-Rückkehrer: In Deutschland gibt es kein Integrations-Problem

Cigdem Akkaya ist eine der sogenannten Rückkehrerinnen. Nach 24 Jahren in Deutschland wanderte sie in die Türkei aus und gründete in Istanbul den Rückkehrer-Stammtisch. Sie meint, das Thema Integration werde von Politikern übertrieben, um Stimmen zu erhalten.

Aydan Özoguz: "Was die CDU nicht erwähnt ist, dass in 19 EU Staaten doppelte Staatsbürgerschaft Normalität ist." (Foto:Flickr/noborder network)

„Klares Bekenntnis zur doppelten Staatsbürgerschaft!“

Entscheidung am Donnerstag: Auch in Zukunft müssen Staatsbürger, die den deutsche Pass wollen, auf ihre alte Staatsbürgerschaft verzichten. Aydan Özoğuz, Integrationsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion meint, es sei absurd, eine Entscheidung für oder gegen eine Staatsangehörigkeit zu verlangen.

Deutschland wird für türkische Ärzte attraktiver. (Foto:Flickr/reegone)

Deutschland: attraktiver Standort für ausländische Ärzte und Pfleger

In Zukunft soll es leichter werden, im Ausland erworbene Berufsqualifikationen in Deutschland anerkennen zu lassen. Eine gute Nachricht besonders für Mediziner

Quo vadis Europa? Scheinbar wissen das nur diese beiden Köpfe im Augenblick - Merkel und Sarkozy. (Foto: ddp images/dapd)

Wollen Merkel und Sarkozy die Eurozone aufspalten?

Ist die Eurozone, so wie sie im Augenblick existiert, dem Untergang geweiht? Und: Sehen dies möglicherweise auch Führungspersönlichkeiten in Brüssel, Berlin und Paris mittlerweile so? Ein aktueller Reuters-Bericht gibt zu solchen Überlegungen zumindest Anlass.

Eine Hochzeit soll Freude machen – auch in einem möglicherweise konservativem Milieu. (Foto:Flickr/soho/prince)

Zwangsehen: Wenn der Islam in der Folklore verschwimmt

Die neue Studie über Zwangsehen bei Migranten zeigt: Diese geschehen weit häufiger als bisher angenommen. Die Ursache: Ein Vulgär-Islam, der gesellschaftliche Strukturen der Unterdrückung religiös verbrämt.

Pius Heinz feiert seinen Sieg bei der World Series of Poker. (Foto:ddpimages/AP)

Deutschland ist Poker-Weltmeister: Pius Heinz gewinnt acht Millionen

Heinz Pius gewinnt am Mittwochmorgen die World Series of Poker und bringt damit den Weltmeister-Titel nach Deutschland. Er gewinnt über acht Millionen Dollar in 6,5 Stunden.

Israels Verteidigunsminister Ehud Barack: "Krieg ist kein Picknick" (Foto: Zaman)

Ehud Barak zu Iran: Israel will keinen Krieg

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat am Dienstag Spekulationen zurückgewiesen, Israel plane einen Angriff auf die iranischen Atomanlagen. Man habe sich noch lange nicht für irgendeine militärische Operation entschieden.

Außenminister Guido Westerwelle will den Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde abwarten. (Foto:ddpimages)

Westerwelle: Debatte über Militärangriff stärkt die iranische Führung

Bundesaußenminister Westerwelle warnt vor einem militärischen Angriff auf den Iran. Dem Iran müsse eine politische und diplomatische Antwort gegeben werden, sobald sich herausstellt, dass der Iran an einer Atombombe arbeite, betonte Westerwelle.

Ministerpräsidente Erdogan fordert von Deutschland eine härtere Vorgehensweise gegen die PKK. (Foto:ddpimages/dapd)

Erdogan: Deutschland tut zu wenig gegen PKK-Terroristen

Den Besuch in Deutschland nutzte der türkische Ministerpräsident Erdogan, um auf die PKK-Problematik einzugehen. In Deutschland sowie in anderen EU-Ländern würden die Aktivitäten der Organisation noch zu sehr toleriert.

Der türkische Premier Erdogan und Bundeskanzlerin am Mittwoch während einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt in Berlin. (Foto: ddp images/dapd)

Erdogan: Deutsche und Türken gehören zusammen!

Auf dem Fest im Auswärtigen Amt zum 50. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens hat der türkische Premier Erdogan die Zusammengehörigkeit beider Länder unterstrichen und auf Deutsch erklärt: "Wir gehören zusammen!" Bundeskanzlerin Merkel deutete auf die Bedeutung einer gelungenen Intergrationspolitik für Deutschlands Zukunft hin. Streitfragen wurden ausgeklammert.

Recep Tayyip Erdogan und Angela Merkel sind sich ähnlich. Beide wiederholen immer dieselben Vorwürfe. (Foto:ddpimages)

Merkel: Deutsche Sprache Voraussetzung für Integration

Während des Deutschland-Besuchs Erdogans hat sich auch Merkel in der türkischen Zeitung „Hürriyet“ zum deutsch-türkischen Verhältnis geäußert. Für eine gelungene Integration müssten Migranten der Regierung entgegenkommen.