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Christen

Die ägyptische Polizei blockiert eine Straße, nachdem es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen koptischen Christen und Muslimen gekommen ist. (Foto: ddp images)

Kopten in Kairo angegriffen: Mindestens zehn Verletzte

Angreifer haben am vergangenen Donnerstag koptische Christen während eines Demonstrationszugs in Kairo attackiert. Laut Augenzeugenberichten bewarfen sie die Gruppe mit Steinen und Glasscherben. Mindestens zehn Personen wurden verletzt.

In der Nacht zum Montag eskalierte der Konflikt zwischen Muslimen und koptischen Christen in Ägypten. (Foto:ddpimages)

Ägypten: 24 Tote bei Kämpfen zwischen Muslimen und Kopten

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo haben sich in der Nacht von Sonntag auf Montag koptische Christen und Muslime blutige Straßenschlachten geliefert. 24 Menschen kamen dabei ums Leben und 200 wurden verletzt.

Papst Benedikt XVI. trifft - umringt von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU, l.), Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesratspräsidentin und Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft (SPD, r.) im Deutschen Bundestag ein. (Foto: ddp images/A)

Papst Benedikt XVI.: Standing Ovations im Deutschen Bundestag

Im Bundestag herrschte die höchste Sicherheitsstufe, als erstmals in der Geschichte ein Papst vor den Abgeordneten sprach. Der Auftritt von Benedikt XVI. wurde im Vorfeld höchst kontrovers diskutiert. Wie angekündigt, blieben einige Abgeordnete der Veranstaltung fern. Einen Eklat gab es während seines Auftritts nicht. Das Oberhaupt der Katholischen Kirche breitete gut 30 Minuten seine Gedanken zu den "Grundlagen des Rechts" aus.

Der Papst Benedikt XVI. beim Verlesen seiner Rede an der Universität Regensburg am 12.09.2006. Aiman Mazyek: "Es bleibt natürlich so ein "Geschmäckle" übrig." (Foto: ddp images/dapd(c) AP/ L'osservatore Romano)

Aiman Mazyek: Dem Papst ist der Dialog mit Muslimen wichtig

Aiman Mazyek, Chef des Zentralrats der Muslime in Deutschland, spricht über die bevorstehende Begegnung mit Papst Benedikt XVI. in dieser Woche sowie die Erwartung an die Kirche hinsichtlich eines Zeichens der Solidarität in Richtung Gleichbehandlung von Islam und Christentum.

Lamya Kaddor

Lamya Kaddor: “Der Weg von Papst Benedikt XVI. führt in die Vergangenheit”

Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin, befürchtet, "dass der Papst nicht gekommen ist, um sich ernsthaft auszutauschen".

Macit Karaahmetoglu (Foto: ddp images)

Macit Karaahmetoglu: “Respektlose Haltung gegenüber dem Papst nicht angemessen”

Macit Karaahmetoglu, Rechtsanwalt und SPD-Politiker in Baden-Württemberg, betont "die enorme Leistungen der katholischen Kirche im sozialen Bereich in Deutschland".

Tülay Schmid (Foto: ddp images)

Tülay Schmid: “Eine schöne Geste, dass der Papst im Bundestag spricht”

Tülay Schmid, Frau von Nils Schmid, Chef der SPD Baden-Württemberg, übt keine Kritik an der Papstrede im Bundestag. Zudem fühlt sie sich besonders geehrt, den Papst "als einstiges Gastarbeiterkind empfangen zu dürfen".

Cemil Sahinöz

Cemil Sahinöz zum Papstbesuch: “Ein ‘Missverständnis’-Fiasko wäre verheerend”

Cemil Sahinöz: Journalist und Integrationsbeauftragter beim Deutschen Roten Kreuz, hofft, "dass der Papst angesichts der Islampolemiken auch hierzu positive Worte zu sagen hat".

Arif Ünal

Arif Ünal: Papst sollte Unmut in der islamischen Welt ausräumen

Arif Ünal, Integrationspolitischer Sprecher der Grünen in Nordrhein-Westfalen, hofft,dass der Papst Deutschland mit dem Ziel besucht, "gegenseitige Vorurteile abzubauen und eine neue Dialogkultur zwischen den monotheistischen Religionen zu etablieren".

Ismail Ertug (Foto: Pressematerial)

Ismail Ertug: Verschiebung der Plenarwoche wegen Papst diskussionswürdig

Ismail Ertug, SPD-Europaabgeordneter in Brüssel, hält es für diskussionswürdig, dass wegen des Besuchs von Papst Benedikt XVI. die ganze Plenarwoche verschoben werden musste.

Eren Güvercin

Eren Güvercin: “Anti-Papst Demonstrationen fragwürdig”

Eren Güvercin, freier Journalist und Blogger, findet die hysterischen Reaktionen auf die angekündigte Rede des Papstes vor dem Bundestag überzogen.

Papst Benedikt XVI. besucht ab Donnerstag für vier Tage sein Heimatland Deutschland. (Foto: ddp images/AP)

Papstbesuch: Eine Chance für den interreligiösen Dialog!

Steht uns ein Kampf oder ein Dialog der Religionen bevor? Haben Religionen überhaupt eine Zukunft oder werden sie aussterben? Welche Rolle spielen die Religionen im Staat und welche in der Gesellschaft? Das sind die Fragen, mit denen sich Papst Benedikt XVI. beschäftigen muss.

Der BIG-Vorsitzende Haluk Yıldız (Hier: vor einem Wahlplakat zur ersten Wahlteilnahme an der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen aus dem Jahr 2009). Foto: ddp images/dapd

Haluk Yıldız (BIG): “Wir haben Muslime und Christen in der Partei”

Haluk Yıldız, Vorsitzender der Partei Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG), spricht im Interview über die Chancen bei der Berliner Landtagswahl am Sonntag und die Schwerpunkte der von Muslimen gegründeten Partei, in der inzwischen auch viele Christen ihren Platz finden.

"Die Religionen besitzen das Potential, einen entscheidenden Beitrag zur Herstellung des Friedens leisten zu können." Geistliche verschiedener Religionen gedenken der Opfer des 11. September. (Foto: ddpimages)

Zehn Jahre nach dem 11. September: Ein Appell an die Religionen

Im Namen Gottes wurden schon viele Kriege geführt. Statt gegenseitiger Schuldzuweisungen sollten Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe den Dialog suchen. Nur gemeinsam können Probleme gelöst werden.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich plant ein Zentralregister für gewaltbereite Rechtsextremisten. (Foto: ddp images)

1000 islamistische Terroristen

Laut Bundesinnenminister Friedrich gibt es also 1000 islamistische Terroristen in Deutschland. Dies sagte er in einem Interview am 04.09.2011 anlässlich des zehnten Jahrestages der Anschläge am 11.09.2001. Selbstverständlich erschien dieses Interview im größten Integrationsverweigerer Deutschlands: Der „Bild“-Zeitung.

Ministerpräsident Erdogan mit Mitgliedern seiner Familie und des Kabinetts beim gemeinsamen Fastenbrechen mit Vertretern der nicht-muslimischen Gemeinden am Sonntag. (Foto: Zaman)

Erdogan: Alle haben die gleichen Rechte in der Türkei

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan hat bei einem gemeinsamen Fastenbrechen mit nicht-muslimischen Vertretern in der Türkei seine Anstrengungen für ein friedliches Nebeneinander der Religionen bekräftigt. Auch die EU hat davon wohlwollend Notiz genommen.

In diesem Jahr findet der zweite Gottesdienst im türkischen Sumela-Kloster statt. Hier: der griechisch-orthodoxe Patriarch Bartholomäus I. in einer Szene aus dem vergangenen Jahr. (Foto: ddp images/AP)

Christen feiern zweiten Gottesdienst im Sumela-Kloster

Nach 88 Jahren wird am heutigen Montag in dem ehemals griechisch-orthodoxen Kloster Sumela aus byzantinischer Zeit in der Nordosttürkei zum zweiten Mal nach 2010 ein Gottesdienst abgehalten.

"Wir möchten nicht, dass unsere Jugendlichen vor dem Arbeitsamt anstehen", so Kemal Ergün. (Foto: ddp images)

IGMG: “Wir arbeiten für das Gemeinwohl unserer Heimat Deutschland!”

Der neue Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG), Kemal Ergün, sagt im Interview: Wir wollen, dass es unserer Heimat Deutschland gut geht. Deswegen holen wir die Jugendlichen, die mit der Bierflasche herumlungern, von der Straße und versuchen ihnen beizubringen, was sie für die Gesellschaft in Deutschland leisten können. Was der Verfassungsschutz über die Bewegung berichtet, hält Ergün für „grotesk“.

Äthiopien gilt als "Wiege der Menschheit". Das Land ist immer eine Reise wert. (Foto: Stefan Gara)

Traumziel Äthiopien: Eine Reise zu den Wurzeln der Menschheit

Eingerahmt zwischen Afrika und dem Mittleren Osten liegt Äthiopien - das erste von Menschen besiedelte Land der Welt. Es ist ein rätselhaftes Land, das seinen Besuchern großartige Aussichten auf Mensch, Natur und Kultur verspricht, die diese so schnell nicht vergessen werden.

Sollte sich der neuen Fund als echt erweisen, wird sie Millionen Gläubige weltweit zur neuen Pilgerstätte wie hier Santiago de Compostela. (Foto: ddp images)

Sensationsfund in der Türkei: Grab des Apostel Philippus entdeckt

Italienische Archäologen haben am Mittwoch verkündet, dass sie das Grab des Apostels Philippus im damals römischen Hierapolis entdeckt haben. Erweist sich der Fund tatsächlich als die letzte Ruhestätte von einem der zwölf Jünger Jesu, so käme das für die christliche Welt einer Sensation gleich.