Syrien: Erstes türkisches Todesopfer

Nun haben die seit Monaten anhaltenden Unruhen in Syrien auch das erste türkische Todesopfer gefordert. Mecit Akdoğan wurde in der Nähe von Horms, in al-Rastan, getötet.

Panzer rollen am 9. August durch Deir el-Zour. Jetzt wurden sie auch einem türkischen Lkw-Fahrer zum  Verhängnis. (Foto: ddp images)

Panzer rollen am 9. August durch Deir el-Zour. Jetzt wurden sie auch einem türkischen Lkw-Fahrer zum Verhängnis. (Foto: ddp images)

Der türkische Lkw-Fahrer geriet am vergangenen Donnerstag offenbar zwischen die Fronten als syrische Truppen erneut in die noch immer Widerstand leistenden Städte Horms und Deir el-Zour im Osten des Landes eindrangen. Dort gingen sie erneut massiv gegen die Demonstranten vor. Mecit Akdoğan wurde in al-Rastan, in der Nähe von Horms, getötet. Nähere Umstände seines Todes sind noch nicht bekannt.

Türkische Offizielle holen Akdoğan in die Türkei

Mecit Akdoğan (Foto: zaman)

Mecit Akdoğan (Foto: zaman)

Syrische Bürger, die das Geschehen mitverfolgten, informierten darauf hin die türkische Botschaft in Damaskus. Noch am Freitag wollen türkische Offizielle nach al-Rastan reisen, um den Leichnahm Akdoğans, der 1960 in der Grenzprovinz Antakya zur Welt kam, in die Türkei zu holen.

Akdoğan ist der erste tote türkische Staatsbürger seit Beginn der Unruhen im Nachbarland Syrien. Wie Oppositionelle berichten, haben Panzer die Stadt beschossen. Erneut soll es bei den Übergriffen in der Gegend bis zu 16 Tote gegeben haben. Auch an diesem Freitag, dem letzten innerhalb des heiligen Fastenmonats Ramadan, bereiten sich die Syrer auf weitere Proteste vor.

Das Video soll den Lkw des Verstorbenen zeigen:

Kommentare

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  1. Hüseyin sagt:

    schade, das er dabei umkam!!! aber türkei sollte sich nicht einmischen! es sollte von innen her kommen(bürgerkrieg wie in lybien).aber wenns um die kurden geht kann die türkei seine finger nicht still halten!

    • Dersimli sagt:

      Sie meinen wohl

      “Wenn es um Terroristen geht, kann die Türkei seine Finger nicht still halten”.

      Ja, damit haben Sie recht. Terroristen haben kein Exitenzrecht, nicht hier und auch nicht drüben.

      Und Sie sollte sich mal ersthaft überlegen, weshalb die Kurden im Autonomen Nord-Irak, die Türkei als ihre Schutzmacht und strategischen Partner, bestimmt haben.

      Auch sollte es Ihnen denken geben, weshalb, die Türksichen Kurden, die Terror Partei BDP, eine Abfuhr an der Urne gaben.

      Auch sollten Sie mal die Geschichte studieren. Türken und Kurden standen in ihrer Fünfhundertjährigen Geschichte immer Seite an Seite, wie für Brüder und Schwester, selbstverständlich.

      Es gibt kein Kurdenproblem, es gibt nur ein Terrorproblem in der Türkei.

    • ja gut, äh sagt:

      wieso sollte es denn um kurden gehen???und wieso muss ich ständig deine primitiven kommentare unter nahezu allen nachrichten sehen??wie wärs, wenn du dir einen job suchen würdest, staat 24 std. am tag die noch so uninteressante botschaft eurer pkk-terroristen zu verbreiten???

      • Hüseyin sagt:

        ahh du kennst die türkei nicht oder? alles was den kurden mehr freiheiten bringt , will die türkei das verhindern, tja und wenn syrien in einen bürgerkrieg stehen würde, würde schnell der nord osten des landes sofort von den erfahren gerilla unterkontrolle sein was wiederum einen autonomes gebiet zu bedeuten hätte wenn sich die lage entspannen würde und assad gestürzt wäre, dann wären schon zwei kurdistan teile autonom und das gilt es für die türkei zu verhindern , naja so denken die politiker in ankara (das nennt man Kurdophobie!)

  2. Kaschinsky sagt:

    Wenn er in Antakya geboren wurde ist er vermutlich selbst syrisch stämmiger Araber und kein Türke gewesen.
    Aber natürlich betrachten sich diese arabisch stämmigen in der Türkei meist als Türken.
    Dabei hat die Türkei gebiete wie Hatay etc einfach anektiert.
    Schaut man sich auf der Karte auch mal genau an wo Antakya liegt da stellt man fest das es eigentlich ein Teil von Syrien sein müsste da es von Syrien umschlossen ist und dort quasi nur araber leben.
    Natürlich hat die türkische Regierung mit Umsiedlung und deportation die Etnischen Gruppen versucht zu mischen. Danach wurde eine Volksabstimmung durchgeführt und fesgelegt ob das Gebiet zu Türkei oder zu Syrien gehören soll….
    Um den LKW Fahrer tut es mir leid.

    • Hüseyin sagt:

      ja du hast recht !!!

    • Dersimli sagt:

      Wer einen türkischen Pass hat und die National Flagge und Hymne liebt, egal ob, Laze, Araber, Kurde, Albaner, Kaukasier, Pole …, ist und bleibt ein TÜRKE!

      Darum heisst es bei uns “Glücklich wer ein Türke ist”.

      Merk dir das!

      Auch wurde Antakya nicht von Türkei annektiert. Die Bevölkerung hat darüber abgestimmt – unter UNO Aufsicht – zu welcher Nation sie zugehörig fühlt. Die arabischen Brüder und Schwester haben sich für die Türkei entschieden.

      Osman ist erwacht und das Bewusstsein dafür wird in den kommenden Zeit noch mehr wachsen.

      Merk dir auch das!

      Die Welt ändert sich rasant, in sozio-ökonomischer wie auch klimatisch-Kataklystischer Hinsicht.

      Merk dir auch das!

      Der Türksich-Asiatische Jahrtausend hat begonnen. Wie es unsere Dersimer Älteren, es uns vor langer Zeit mitteilten. Die Vorzeichen, die sie uns überlieferten, sind gut lesbar.

      Das ist eine Tatsache!

      • Sunny sagt:

        und wieso gehst du nicht mit dieser “Änderung”??
        Wird es nciht Zeit auch den “rebellierenden ” Kurden endlich ihre Grundrechte zuzugestehen!!? Kommt nciht mit dieser “wir geben kein stück land” das wollen die Kurden auch nciht!
        wir wollen selbst über unser Leben entscheiden und es selbstverwalten auf Kurdisch!
        Wenn das “terrorismus und seperatismus” ist dann bin ich ein Rassist!?
        Wir leben zusammen und in einigen Fällen wohnt man schon zusammen! wieso dieser Hass, wieso dieser langjährige konflikt!
        Ich mein die Enthüllung über die Vorfälle im militär müssten bei euch daoch endlich mal die Zellen wecken!!!
        wenn Brüder dann aber auch richtig!

        • cookie sagt:

          Was für Grundrechte?
          Nenne mir nur ein Recht, was euch hindert.

        • Dersimli sagt:

          Jeder türksiche Bürger hat die gleichen Rechte. Und wenn einer die Gesetze bricht, egal, ob hoher General oder irgendwer, wird – wie es in einem Rechtstaat üblich – zur Verantwortung gezogen.

          Das türksiche Parlament besteht aus 50% aus Kurden. Für eine kleine Minderheit nicht schlecht, und dies ist nur möglich, weil die Kurden die gleichen Rechte wie alle andern auch haben.

          Auch die türkische Wirtschaft wird von den Kurden dominiert. Auch dies ist nur möglich, weil die Kurden, die gleichen Rechte wie alle anderen geniessen.

      • cookie sagt:

        Hüseyin geh zur Schule!!
        Das Blut sagt rein gar nichts.
        Man kann nicht herausfinden was man ist anhand des Blutes( ausser den Vater oder die Mutter).

        Wir wissen alle wo das Volk steht, siehe Wahlen.

        Aber warte mal, seit wann endscheidest du wer Kurde ist und wer nicht?
        Bist du jetzt der Superkurde schlecht hin?
        Schäm dich, die meisten deiner Brüder, wollen rein gar nichts, mit der zu tun haben.

      • Dersimli sagt:

        Verräter von was?

        Ich bin stolz auf meine Türkmenische Herkunft. Horosan Erenerli!

        Es gibt keine Kurde in Dersim. Das musste eine kurdische Theatergruppe auch feststellen, als sie ihr Stück auf kurdisch in Dersim aufführte und erstaunt an den Gesichter der Zuschauer ausmachte, dass die Zuschauer sie gar nicht versteht.

        Die Deppen haben gemeint, die Dersimer seien auch Kurden.

        An diesen Wahlen hat man auch gesehen für welche Partei, das Herz der Dersimer schlägt. CHP. Die Partei Atatürks!

        • Hüseyin sagt:

          was türkmene? das volk habe ich seit 2010 nicht einmal gehört !!! die kurden bestreiten hier um rechte und anerkennung und da kommen die anderen minderheiten schon aus den löchern ! wie “ga ga” schon geschrieben hat, entweder türke oder kurde ist man in der türkei! Dersim ist kurdisch , achja die habennicht allgemein chp gewählt sondern diesen kemal kilicdaroglu weil er alevite ist! Kurdisch ist der südosten des landes! aber es gibt ein paar tausend türken doch dort(sind aber kurden, araber armenier oder aramäer die sich als türken fühlen)

          ps:es gibt ein land das heißt türkmenistan, was also macht ein türkmene der weit von seiner heimat ist hier in dersim? türkmenen der witz des jahrundert im nahen osten

        • cookie sagt:

          :)
          Was für ein Zufall, ich habe auch eine Türkmenische Herkunft.

  3. Gaziantepli27 sagt:

    Ich stell mir grad vor, wie es wäre, wenn die Türkei in Syrien einmaschieren würde, um das Blutvergießen zu stoppen.

    Wär ne totale Katastrophe für unser Land. Der Wirtschaftliche Aufschwung usw. für die Katz…für die Militärkosten die dann entstehen würden.

    Als Davutoglu sich mit Assad getroffen hat, kam mir das wie eine Drohung rüber, als er zu ihm sagte, mit dem abschlachten der Demonstranten aufzuhören.

    Naja Letzten Endes wird es zu 99% zu keinem Krieg kommen, während die Welt sich auf Libyen fokussiert, wird in Syrien weiter Blut gegoßen…

    Außerdem ob Syrier, Türke, Kurde oder von mir aus auch ein Indianer dabei umkäme, Mensch=Mensch…

    • Dersimli sagt:

      Die Türkei wird ohne Zustimmung der arabischen Liga in Syrien – aus humanitären Gründe – nicht einmarschieren.

      Wenn sie es doch tut, um das Blutvergiessen, eines Tollwütigen umenschlichen Systems gegen das eigene Volk zu stoppen. Nur mit Beteiligung arabischer Staaten gemeinsam.

      Die Türkei als Haupt Erbin der Osmansichen Idee, wird seine mit Erben, immer gleichberechtigt behandeln und in enger Absprache mit seinen mit Erben, den nächsten Evolutionsschritt vollziehen.

  4. Objektiv sagt:

    Dass syrische Zivilisten in Syrien ums Lebens, juckt die Türkei nicht. Das einzige, am meisten Sorgen bereitete Problem sind Aussichten der Kurden in Syrien auf mehr Rechte, falls Syrien wirklich zusammenbrechen oder zumindest Assad denen mehr Rechte zugestehen sollte.

    Die Türkei versucht nun mit allen Mitteln dies zu verhindern, indem sie Assad zu mehr Reformen etc. drängt. Es ist bislang kein Wort seitens der türkischen Politiker über einen Rücktritt Assads verloren worden.

    Es wäre katastrophal, wenn die Kurden in Syrien mehr Rechte bekommen würden, wodurch die türk. Regierung in eine Zwickmühle geraten würde. Denn der Druck auf die türk. Regierung würde immer mehr an Gewicht zunehmen und sie zu Demokratieverständnis und Zugeständnis zwingen.

    Angesichts dieser Kritikpunkte kommen mir einige gut aufbewährte Sprüche in den Sinn:

    “Wenn es um Kurden geht, kennt niemand – zumindest die meisten Muslimen – die Gebote (des Islams).”

    ” Ein so verhasstes Volk wie das kurdische kenne ich nicht “”

    “Kurden haben keine Freunde; sie sind die Waisen des Universums”

    “Mag sein, in wirtschaftlicher Hinsicht schwach, aber die Kampfmoral und der Mut des kurdischen Bergvolkes sind unbesiegbar”

  5. Iskenderun sagt:

    Ich stamme aus Iskenderun. Ob Moslem, Christ, Jude, Araber, Kurde, Aramäer oder Türke wir schaffen es dort gemeinschaftlich voller Toleranz mit der selben Staatsbürgerschaft zu leben. Wenn es um die geografische Lage Hatays geht, war Syrien Eigentum des osmanischen Reichs. Die Türkei hatte Syrien schon mal mit Krieg gedroht. Wirtschaftlich wäre ein Krieg mehr als nur ungünstig. Strategisch ist ein Krieg in der Region notwendig. Dann aber Syrien, nord Irak und Libanon gleich mit! Ich bezweifle, dass Israel/USA und die EU dabei zusehen. Des weiteren reicht die marode militärische Kapazität nicht aus.

  6. Dersimli sagt:

    Es ist sehr Traurig, das ein Türke umgebracht wurde von diesem syrischen Terror-Regime. Wie auch sehr Traurig und eine Schande, dass unsere arabischen Brüder und Schwester von selben syrischen Terror Regime tagtäglich massakriert werden.

    Wie lange will die Weltgemeinschaft noch zu schauen? Wie lange will die Türkisch-Arabische Gemeinschaft Tatenlos zuschauen? Eine Schande!

    Aber schlussendlich in seiner letzten Konsequenz, wird diese schrecklichen Taten, die Türken und Araber näher zueinander bringen und binden.

    Osman, Osman, Osman, deine Geburtswehen sind nicht übersehbar.

    • Sunny sagt:

      wieso habt ihr damals geschwiegen als man 10.000 Arabische Sunniten gemordet hat oder 10.000 Kurden?????
      Wieso empfindet ihr heute erst symphatie mit den Opfern und damals nicht, macht ihr doch unterschiede oder wollt ihr nur euren Hass und euren Senf dazu geben??
      wieso nennt ihr plötzlich die Regierung Syriens nun “Terrorregime” und damals hieß es Bruder und Freund!??
      Gibt es dich zu ihr hasst nicht nur die PKK sondern das Kurdische Volk allgemein, denn was haben die kurden im Westen (Syrischer Teil) euch angetan!???

      • reader sagt:

        Es sind nicht Völker, die andere Völker ermorden.
        Es sind nicht Völker, die andere Völker Hassen.

        Es sind faschistische Regime, die irgendwann, fast in jedem Land, das Regime übernehmen. Es sind die Hardliner, die dann das Sagen haben und über Leichen gehen, allein wegen ihrer eigenen Interessen.

        Oder meinst Du die deutschen würden weitere 6.000.000 Juden töten, wenn sie könnten? Oder, die deutschen hassen Juden noch immer. Schwachsinn, oder?

        So ein Regime ist in der Türkei auch nicht mehr an de Macht!

        Kurden und Türken sind Brüder! Wer etwas Anderes behauptet spaltet nur und hat kein Plan von der kurdischen bzw. türkischen Geschichte!

        Gesteuert v. den westlichen Medien wisst ihr ja genau wie wir Türken ticken, nicht wahr? Was für eine Ironie, Blindheit und Angst ist das?

        Ja, plötzlich ist die Regierung Syriens nun ein “Terrorregime”. Weißt du auch warum? Jetzt nämlich haben die angefangen Ihr Volk zu töten! Jetzt haben die angefangen grundlos Menschen umzubringen nur um an der Macht zu bleiben und sie grenzen mit ca. 900 KM an der Türkei .. Das Volk soll einfach wählen können oder seht ihr das anders?

        Es ist Zeit, die Marionetten der alten westlichen Welt aus der arabischen Welt zu verbannen oder glubst Gaddafi und Co. haben ihre Gelder in den Ländern ihrer Feinde angelgt? Ihre Gelder liegen in d. USA und einigen europäischen Ländern. Nein, der Westen hat ihre Marionetten jetz fallen lassen, weil sie in dieser neuen Zeit nicht nützen!

        Naja, jeder kann ja denken was/wie er will. Informieren sollte man sich aber ständig, denn in solchen Themen gibt es keine absolute Wahrheit.

        Jeder macht Fehler. Freuen kann sich aber nur der, der aus seinen Fehlern für die Zukunft lernt.

        • Hüseyin sagt:

          den kurden würde es mit der spaltung viel besser als noch bürger dritter klasse zusein in der türkei, die spaltung würde die beste lösung sein die machen kann!!!

          • cookie sagt:

            Als eine Minderheit unter der Minderheit, brauchen wir deine Meinung nicht.
            Die Mehrheit der Kurden, hat sich endschieden!!

          • Hüseyin sagt:

            das glaubst du doch nicht, die ganze wahl war doch nur ein wgroßer wahlbetrug!!! und merk dir die bdp ist nicht als partei angetreten ! wenn sie das täte hätte sie weit mehr plätze im parlament gewonnen . wahlbetrug sagt gar nichts !!!

          • cookie sagt:

            Beweise, Hüseyin?
            Warum bist du nicht in der Lage beweise zu finden?
            In jedem Wahlbetrug gibt es Beweise, komischerweise bei der Türkei nicht.

            Du biegts dir deine Welt so zusammen wie es dir gefällt, doch keine Angst, diese Welt wird mit zunehmendem Wissen zerbrechen. ;)

        • cookie sagt:

          Respekt, super geschrieben.

  7. reader sagt:

    “Nähere Umstände seines Todes sind noch nicht bekannt.”

    Unfall?

    Und das gefällt mir (v. Dersimli):

    Sie meinen wohl

    “Wenn es um Terroristen geht, kann die Türkei seine Finger nicht still halten”.

    Ja, damit haben Sie recht. Terroristen haben kein Exitenzrecht, nicht hier und auch nicht drüben.

    Und Sie sollte sich mal ersthaft überlegen, weshalb die Kurden im Autonomen Nord-Irak, die Türkei als ihre Schutzmacht und strategischen Partner, bestimmt haben.

    Auch sollte es Ihnen denken geben, weshalb, die Türksichen Kurden, die Terror Partei BDP, eine Abfuhr an der Urne gaben.

    Auch sollten Sie mal die Geschichte studieren. Türken und Kurden standen in ihrer Fünfhundertjährigen Geschichte immer Seite an Seite, wie für Brüder und Schwester, selbstverständlich.

    Es gibt kein Kurdenproblem, es gibt nur ein Terrorproblem in der Türkei.

    • Dersim sagt:

      @Dersimli
      du bist kein Dersimli, sonst würdest du keinen solchen Mist labern, tu also deinen Namen ändern !!!!

      “Auch sollten Sie mal die Geschichte studieren. Türken und Kurden standen in ihrer Fünfhundertjährigen Geschichte immer Seite an Seite, wie für Brüder und Schwester, selbstverständlich.”

      ich zähl dir mal ein paar Beispiele auf, wie gut die Türken bzw. die Osmanen und die Dersimer (bezieh mich nur auf die Dersimer) befreundet waren:
      - Dersim-Operation 323 (1907)
      - Die Operation 324 (1908)
      - Die Operation 325 (1909)
      - Die Operation 327 (1911)
      - Die Operation 330 (1914)

      - Der Koc Usagi Widerstand (1926)
      - Der Pülümür Aufstand (1930)
      - Der Dersim Aufstand (1937/38)

      Dersim ist von den seit dem 11. Jahrhundert in der Region herrschenden Dynastien der Seldschuken, Karakoyunlu, Akkoyunlu und Safawiden, auch nicht bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts von den Osmanen jemals direkt kontrolliert und verwaltet worden.
      Auch der Diplomat Molyneux-Sell, der 1911 in Dersim eine Reise unternahm, bestätigt dies: Die Dersimler leisteten der Regierung weiter Widerstand und wollten der türkischen Regierung keine Steuer, keine Söldner geben.
      “Das Osmanische Reich ging im Laufe des Ersten Weltkrieges mit aller Härte gegen die Armenier vor. Dersim war die einzige Oase in der islamischen Welt, die sich weigerte, gegen die Armenier vorzugehen. Dersim hat sich nicht nur geweigert, gegen die Armenier zu kämpfen, sondern hat die Armenier gegen die Angriffe des türkisch/osmanischen Regimes geschützt.”

      Trotz mehrerer Angriffe der osmanischen und türkischen Regierung konnte Dersim bis 1938 seinen Autonomiestatus – wenn auch begrenzt – bewahren.
      Wie aus den Quellen des Osmanischen Reiches und seinem Nachfolger, der Türkischen Republik zu entnehmen ist, wurden Dersimer bis zum letztem Genozid mindestens 40 mal massakriert.
      Aus einem „strengst geheimen“ Buch , das vom „Generalstab der Gendarmerie des Innenministeriums der Türkischen Republik“ in 30er Jahren in seiner Zeit 100 Exemplare nur für vertraute Personen herausgegeben wurde, geht folgendes hervor: „Seit dem Yavuz Selim… Obwohl diese Volksstämme in vier Jahrzehnten mindestens 40 mal niedergemetzelt und exemplarisch bestraft wurden, nahmen die Aufstände kein Ende an.“[Dersim, Ministerium für Innere Angelegenheiten der Türksichen Republik, Generalstab der Gendarmerie, III, Ş. IKS - Nr. 55058, Seite: 222-223]

      ich zitiere noch einmal:

      “Auch sollten Sie mal die Geschichte studieren…”

      Das solltest besser mal du machen Möchtegern-Dersimli !!!!!

      wer hat den Kurden die Sprache, Kultur, Identität verboten ?? Von was für einer Freundschaft redest du hier ??? Ist das Freundschaft ??
      Die Türken haben die Kurden wie Dreck behandelt, doch heute geht es den Kurden deutlich besser, was auf den bewaffneten Kampf der PKK (1984) und auf einige Persönlichkeiten wie zb. Ahmet Kaya zurückzuführen ist.

      Der türkischer Staat ist dafür verantwortlich, dass es sowas wie die PKK gibt !!!

      Hierzu fällt mir noch ein Zitat von Mahatma Gandhi ein !!

      Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten. !!!!

      • cookie sagt:

        Ich brauche mir dein Text garnicht lesen, ich sehe nähmlich keine Beweise, Nur copy&paste Texte.

      • Dersimli sagt:

        Bla Bla Bla.

        Sie haben keine Ahnung, um was es wirklich im Dersim Aufstand ging, weil sie nicht fähig sind zu eingeständigem Denken.

        Die Dersimer Agas haben sich gegen die Reformen von Ankara gewehrt. Das unter anderem massiv ihre Feudalen Rechte, wie Knechtung der Land- und Besitzlosen gehindert hätte.

        Und zu guter Letzt. Bezüglich 1938 – Zeitzeugen im Gespräch:

        Aus dem Munde vom Seyid Rizas Tochter:

        H.Ç.: Wenn sieerzählten, sagten sie etwa, „wir haben für ein Kurdistan gekämpft?“ oder?

        Leyla(Seyid Riza’s Tochter): Wer sagte schon damals Kurdistan? Dêsim (Dersim) !

        H.C.D.h. Seyid Riza und die anderen sagten „Dersim“ (die eigene Heimat) ?

        Leyla:Das sind doch die Leute jetzt, die „Kurdistan“ behaupten!

        H.C.: Einige behaupten, dass die Führer Dersims für ein Kurdistan gekämpft hätten. Ist das wirklich wahr?

        Mehmet Söylemez: Nein, nein!

        Alle anderen Anwesenden: Nein, nein, nein, so was gab es nicht, lass sie doch erzählen!

        H.C.: Du warst auch in der Gerichtsverhandlung dabei. Sagten die Stammesführer im Gericht etwas „Es lebe Kurdistan!“ ?

        M.S.: Nein, nein, nein! So was wurde nicht erwähnt, so etwas gab kam nicht vor.
        Alle zusammen (Xeycane, Besere, Imam Uşên, Hecira): Das ist eine Lüge, so etwas kam nicht vor.

        Besere:Der Name Kurdistan ist doch erst später aufgetaucht.

        M.S.: Die Kurden sind doch erst jetzt in die Öffentlichkeit gekommen. Die sind erst jetzt aufgetaucht und meinen „wir sind Kurden, wir sind Kurden“. So was gab es früher (bei uns) nicht. 1938 haben auch die Kurden unsere Häuser in Brand gesteckt, unsere Betten und Kleider verbrannt und unser Hab und Gut mitgenommen. Sie haben das Militär versorgt, sie kamen aus Diyarbakir, Urfa, Mardin.

        Quelle: Dr.Hüseyin Caglayan “38 ra jü pelge” (Eine Seite aus 1938), der mit Zeitzeugen vom DersimAufstand, sowie mit Verwandten Seyid Rizas gesprochen und als Buch (Tij Yayinlari,Istanbul) veröffentlicht hat.

        • Dersim sagt:

          Ich habe niemals behauptet, dass dier Dersimer 1937/38 für ein Kurdistan gekämpft haben, auch bin ich mir im klaren dass die Dersimer keine Kurden sind, ich wollte dir in meinem obigen Beitrag verdeutlichen , was für eine Beziehung wir Dersimer mit den Türken hatten !!!!!

          Doch was dem Dersim-Volk und den Kurden in der Türkei angetan wurde, solltest du nicht leugnen !!!!

          “Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Dummkopf.
          Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.”
          Bertolt Brecht

          Auch solltest du wissen, dass die soziökonomische Struktur der Dersim-Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts sich von der anderen kurdischen Provinzen des Osmanischen Reiches bzw. der Türkei unterschied.
          Dort waren größtenteils feudale Strukturen mit Großgrundbesitz oder Scheichwesen bestim mend, d.h. die Bevölkerung war entweder direkt vom Feudalherren abhängig oder brachte dem Scheich, der nicht unbedingt auch zugleich Großgrundbesitzer sein musste, Tribut entgegen, da sie ihn als den religiösen und weltlichen Anführer ihrer Gemeinschaft anerkannte.
          Die Bevölkerung von Dersim hingegen unterstand fast keiner Kontrolle durch feudale oder bürokratische Instanzen und war nicht von Großgrundbesitzern abhängig, sondern sie bestand in der Mehrheit aus freien Bauern und Viehzüchtern.
          Verallgemeinernd kann man sagen, dass den Bergbauern das Land, das sie bearbeiten, gehört, während in den Ebenen das Land jemand anderem gehört, oft einem in der Stadt wohnenden, vom eigenen Land abwesenden Eigentümer.

          • Dersim sagt:

            Die Türken haben doch ihr eigenes Land, wieso sind sie noch so gierig und beanspruchen das kurdische Land für sich ???? Die Frage ist, ab wann gehört jemandem ein Land ??

            Es interessiert niemanden, was wem gehört, der Stärkere setzt einfach seinen Willen durch, das ist überall auf der Welt so. Beispiele: Israelis und Palistinänser, Chinesen und Tibeter bzw Uyguren, Russen und Tscheschenen und auch Türken und Kurden !!
            Das war früher so, ist heute noch so und wird auch in der Zukunft so sein; der Stärkere/Mehrheit wir immer den Schwächeren/Minderheit unterdrücken !!!

            Und jetzt zurück zum Dersim-Aufstand.
            Natürlich reagierten einige Stämme mit Gewalt auf die Türkisierungsbestrebungen, die zunehmende militärische Präsenz usw., die sie als Angriff auf ihre De-facto-Souverinität betrachteten.

            Und als am 21. März 1937 die Stämme der Haydaran und Demenan eine Polizeistation und eine Holzbrücke niederbrannten und Telefonleitungen zerstörten,
            (Vorausgegangen waren einige Vorfälle von Gewalt gegen Dorfbewohner, Fälle von Vergewaltigung durch türkische Soldaten und von Tötung türkischer Soldaten.)
            diente dies dann als geringfügiger Anlass für eine militärische Strafexpedition.
            Und so enstand der sog. Dersim-Aufstand (Dersim-Massaker), indem es um unsere Verteidigung ging, die Türken haben kein Recht zu bestimmen, wie wir zu leben haben !!!!!

          • cookie sagt:

            :(
            Ich bin verwirrt, wer ist jetzt wer????

          • cookie sagt:

            PS.: Tschuldigung falls der falsche Dersim bzw Dersimli, ein Kommentar von mir bekommen hat.

          • Dersimli sagt:

            In Dersim gab es, wie auch überall in der Türkei Agas (=Grossgrundbesitzer), die Land an Landlose verpachte und ausnutzte.

            Ihr Schreiben zeugt, dass Sie über historische Gegebenheiten in Dersim keine Ahnung haben oder wie ich vermute bemüht sind ihre eigene Geschichte “Schön zu Reden”.

            Ein typischer Reflex von vielen in Türkei und auch Dersim, alle sind böse nur bei uns war alles Freude, Friede und Eierkuchen.

            Dersim war kein Paradies, es gab Reiche und Arme, Landbesitzer und Landlose, Ausbeuter und Ausgebeutete …

            Wie überall, wo es Eigentum- und Besitztumverhältnisse herrschen.

            Und da es kein weltliches Rechtsverhältnisse in Dersim gab, sondern nur das Sagen der Agas und Religiösen Famillien, waren die armen Menschen dem Schicksal, dieser Oberen schamlos ausgesetzt. Feudal und Faschsitisch waren die Zeiten damals.

            Sogar Schulen die Regierung baute zerstörten die Agas, schliesslich soll das schwer arbeitende Landlose Volk und deren Kinder weiterhin Dumm bleiben. Die eigenen Kinder hat man in Schulen geschickt, die ganz Reichen sogar in Gute in Istanbul und die weniger Super Reichen in Nachbar Provinzen.

            So viel zu den Tatsachen der damaligen Zeit.

          • Dersimli sagt:

            Ihre Pkaka Propaganda ist natürlich nicht richtig.

            Der Dersim Aufstand hat seine Gründe, nachfolgend für dich, eine Lektion in Geschiche:

            Die Dersim-Aufstände

            Tunceli ist eine Bergregion, in der sich Ostanatolien mit Zen-tralanatolien trifft. Im Norden liegen die Gebirgszüge von Munzur und teilweise der Karasu Fluß, im Osten der Fluß Peri/Büyüksu, im Süden der Fluß Muratsuyu und im Westen der Fluß Karasu. Die ältesten Siedlungen der Gegend sind Çemişkezek, Mazgirt, Pertek und Hozat. Diese Gegend ist in der Geschichte als Dersim bekannt Die geographische Lage der Region Dersim, das Stammesleben, vor allem die administrative Struktur des Osmanischen Reiches im Laufe der Geschichte begünstigten Dersim, das Zentrum von Räubereien, Plünderungen und Aufständen zu werden. Die einheimischen Zaza sind alevitische Bektaschi, wodurch sie mit den Sunniten der Nachbarstädte und -stamme stets in Auseinandersetzungen verwickelt waren. Das ein¬heimische Volk war immer Opfer der Unwissenheit, der Unterwerfung, der religiösen Autoritäten, die Seyyid genannt werden, und der Interessen der Stammesführer, die für sich Vorteile schaffen wollten. Diese waren nicht nur in der osmanischen sondern auch in der republikanischen Zeit sogar aus unbedeutenden Gründen an verschiedenen Aufständen beteiligt. Deswegen erlitten sie viele Verluste. Die einflußreichen Mächte der Gegend verhinderten die Investitionen des Staates in die Region immer zu ihren eigenen Gunsten. Sie wollten immer ein ungebildetes Volk vor sich haben, das sie leicht leiten und lenken konnten.

            In der republikanischen Zeit parallel zu den Aufständen von Scheich Sait und Ağrı ereigneten sich Auseinandersetzungen in der Gegend, deren wichtigste der Aufstand von 1937-38 war, der aufgrund der Auflösung des Stammes von Koçuşağı im Jahre 1926 ausgelöst wurde.

            Im Zuge der Berichte des Verwaltungsinspektors Hamdi Bey 1925 entschied sich das Innenministerium, eine Operation in der Gegend zu starten. Für den raschen Beginn der Operation gab es zwei Gründe. Der erste war, daß sich die Aufständischen von Scheich Sait in das Gebirge von Dersim zurückzogen hatten und von dort aus operierten. Der zweite Grund war, daß der Stamm Koçuşağı die Nachbarstämme ausraubte und plünderte. Am 19. September 1926 wurde die Operation genehmigt und vom 7. Oktober bis 30. November 1926 durchgeführt. Den Befehl hatte Oberst Mustafa Bey aus Muğla inne. Der Stamm Koçuşağı und seine aufständischen Anhänger wurden vehement bestraft. Das zweitwichtigste Ereignis in der Region Dersim ereignete sich in Pülümür, als die Regierungstruppen mit dem Aufstand von Ağrı beschäftigt waren. Weil sich in der Gegend die Anzahl der Räubertaten erhöht hatte, sah sich die Regierung verpflichtet, einige Maßnahmen zu ergreifen.

            In Ostanatolien verteilte die Gesellschaft Hoybun geheim zugunsten des Aufstandes von Ağrı Informationsblätter, die mit der Hilfe von Alişir aus Koçgiri in die Gegend gebracht und verteilt wur¬den. Seyyid Rıza, der auf die Stämme von Dersim religiöse Autorität ausübte, erhob sich mit anderen religiösen Führern, Stammesführern und Ağas gegen den Staat. Sie versuchten in Pülümür das Haus des Gouverneurs zu stürmen. In denselben Tagen stahlen Banden unter der Führung von Hıdır Ağa aus Haydaran und seinem Verwandten Kamer Tiere aus den umliegenden Dörfern, wodurch der Staat auf diese Unruhe aufmerksam wurde und sich für eine militärische Operation ent¬schied. Diese begann am 8. Oktober 1930 und dauerte bis zum 14. November. Die Anhänger der Räuber – Diebe und Plünderer – wurden mit den Aufständischen zusammen inhaftiert. Nach der Niederwerfung der Aufstände in Ağrı mußte der Staat in der Gegend einige Reformen durchführen, bestehend in der Beseitigung von Räuberei und Plünderungen unter den Stämmen, der Beendigung von übriggebliebenen Autoritäten aus der feudalen Zeit (wie Seyyid, Ağa, Scheich, Reis, etc.), der Durchsetzung der Staatsautorität in der Gegend und der Ermöglichung eines sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen regionalen Aufschwungs.

            Im Zuge dessen wurde am 14. Juni 1934 das Siedlungsgesetz (iskan kanunu) verab¬schiedet, das am 21. Juni 1934 in Kraft trat. Bei den Untersuchungen in Ostanatolien wurden einige Maßnahmen erschlossen und vom Staat an¬gewendet, die Tunceli-Gesetze genannt werden. Das Gesetz mit dem Datum vom 25. Dezember 1935 mit der Nummer 2884 über die
            Administration der Provinz Tunceli wurde im republikanischen Parlament verabschiedet und trat am 2. Januar 1936 in Kraft. Die Anfrage des Innenministeriums am 6. Januar 1930, welche die Gründung der Vierten Generalinspektion für Tunceli, Bingöl und Elazığ beantragte, wurde von der Regierung angenommen und als Verordnung verabschiedet (16. Januar 1936). Der Direktor dieser Vierten Generalinspektion in der Gegend war General Abdullah Alpdoğan. Er setzte alles in Bewegung, um in den Städten Tunceli, Bingöl (Çapakçur) und Elazığ, über die der Ausnahmezustand verhängt worden war, Ordnung zu schaffen. Die zentrale Autorität verstärkte sich in Dersim und störte damit die Überreste der alten feudalen Zeit, deren Interessen angetastet waren. Unter der Führung von Seyyid Riza wurde ein Aufstand dieser Personen vorbereitet. Die Stämme von Haydaranlı, Abbasuşağı, Yusufhanlı, Demenanlı, Kureyşanlı und Bahtiyar waren entschlossen, an der geplanten Aufstandsbewegung teilzunehmen. Der Vorfall von Dersim begann, als am 21. März 1937 die hölzerne Brücke über den Fluß Harçik, die die Ortschaften Pah und Kahmut miteinander verband, von den Stämmen Demenan und Haydaranlı zerstört wurde.

            Die Polizeistation in der Ortschaft Pah wurde vom Führer des Stammes Demenan Cebrail und seinem Sohn Keko überfallen. Als die Polizeistation von Sin mit dem Befehl von Seyyid Riza überfallen wurde, begannen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Aufständischen. Der Generalstab befahl die Bombadierung des Dorfes Keçiseken am 3. Mai 1937, wodurch sich die Operation zu einer allgemeinen militärischen Aktion entwickelte.

            Ab 4. Mai 1937 gingen die Regierungstruppen gegen die Aufständischen vor. Die ergriffenen Maßnahmen waren so hart, daß die Aufständischen in Panik gerieten und einer ihrer Führer, Cebrail aus Demenan, Seyyid Rıza unter Druck zu setzen begann, sich zu ergeben. Sie trafen sich am Fluß Munzur und beschlossen jedoch wegen der überzeugenden Argumente von Seyyid Rıza, den Aufstand fortzuset¬zen. Die Kämpfe dauerten daher in aller Stärke an. Kontinuierlich verloren die Aufständischen an Macht, so daß sie unter der Führung von Seyyid Rıza versuchten, sich am kleinen Fluß Kutu, am Kızıldağ und im Sultanbaba-Gebirge zu verstecken. In der Zwischenzeit wurden Kamer aus Roznak, Cebrail aus Demenan, Yusufanh Adath Kamer, Hasso Seydo aus Kureyşan und Şahin aus Bahtiyar inhaftiert und zum Gericht nach Elazığ geschickt. Die Lage von Seyyid Rıza wurde immer brenzliger, sein Sohn Hüseyin wurde schwer verletzt, sein anderer Sohn Hasan verließ ihn und ergab sich. Daß seine rechte Hand Alişir aus Koçgiri am 9. Juli getötet wurde, versperrte Seyyid Rıza den Weg für Hilfe aus dem Ausland. Die führenden Aufständischen wurden wie Hasan, der Sohn von Seyyid Rıza, am 17. August getötet, der Stammesführer der Bahtiyar, Şahin, wurde am 26. August getötet, und Seyyid Rıza blieb durch diese Umstände vollkommen allein. Er versteckte sich in den Höhen des Berges Dojik-baba. Später ergab er sich mit seinen beiden Anhängern unbewaffnet der Gendarmerie in Erzurum.

            Der Aufstand in Dersim begann am 21. März und war am 10. September zu Ende. In Tunceli wurden die Verhandlungen gegen die Aufständischen von Oktober bis zum 15. November geführt und elf Personen zum Tode, 33 zu langen Haftstrafen verurteilt. Vier von den zum Tode verurteilten Personen waren sehr alt; aus diesem Grund wurde ihre Strafe in 30 Jahre Gefängnisstrafe umgewandelt. Am selben Tag wurden die Todesstrafen an Seyyid Rıza, seinem Sohn Resik Hüseyin, dem Stammesführer der Kureyşan Hasso Seydo, dem Stammes¬führer der Yusufhan Kamer oğlu Fındık, dem Stammesführer von Demenan Cebrail oğlu Hasan, Ulukiye oğlu Hasan aus Kureşan und Mirza oğlu Ali vollstreckt.
            Im Zuge der Operationen im Jahre 1937 konnten nicht alle Auf¬ständischen festgenommen werden. Die restlichen hatten sich überall versteckt. Eine Bande bestehend aus den Stämmen Kör Abbas, Keçel und Baluşağı lockte eine Gendarmerieeinheit im Dorf Marsunuşağı der Gegend Kalan in die Falle und tötete sie. Nach diesem Ereignis gingen die Räuber zum Fluß Mercan, wo sie die Station der Sicherheitskräfte überfielen und zwei Soldaten töteten und damit die zweite Dersim-Operation 1938 auslösten. An diesem Aufstand nahmen Stämme wie die Koçuşağı, Şam, Yukarı Abbas, Kureyşan und Seyhan teil. Die miltärische Organisation zur Unterdrückung dieses Aufstands dauerte vom 2. Januar bis 7. August 1938. Am 31. August begann kurz darauf eine zweite Operation, in der die Aufständischen in der Region Koçuşağı aufgelöst wurden. Am 16. September 1938 wurde der Dersim-Aufstand von Grund auf niedergeschlagen.

            Das nachfolgend aufgeführte Dokument der amerikanischen Botschaft, das nach Washington geschickt wurde, zeigt die Dimension der Katastrophe, in der Tausende Unschuldige getötet wurden, da diese Aufstände von Dersim in jeder Hinsicht von den regionalen Feudalmächten organisiert worden waren.

      • Mediator sagt:

        Gute Reaktion auf einen von türk. Medien manipulierten Ahnungslosen !!!

        Noch bis vor 10 Jahren hat man das Wort “Kurde” mit allen Mitteln vermeidet..Heute wird es zwar verwendet, aber mit extremer Zurückhaltung. Auch wenn das kurdische Volk in vielen Zeitabständen mit “Terror” in Verbindung gebracht worden ist, ist die Hervorhebung oder die tatsächliche Existenz des kurdischen Volkes auf die PKK zurückzuführen..

        “Ein Volk, das ein anderes Volk unterdrückt, schmiedet seine eigenen Ketten”

  8. Kaschinsky sagt:

    Oh mein Gott.
    Ein Fake Dersimli disskutiert mit einem Dersimli der sich nicht als Kurden betrachtet.
    Leute schonmal etwas von dem Buch durchs wilde Kurdistan gehört ?
    Das Buch ist 1881 erschienen. Damals gab es noch lange keine Türkei.
    Damit bezeichnete er die Gebiete von Dersim bis zum Nordirak.
    Leider gibt es heute unter den Kurden kein zusammenhalt sonst hätten wir schon längst unsere Freiheit.
    Die einen behaupten Sie wären Aleviten als wäre das eine Ethnie. Die anderen sagen Sie sind zazas. Obwohl Ludwig Paul ein Professor der beide sprachen kann bereits schon klargestellt hat das die unterschiede der sprachen von Zaza und Kurmanc nicht bedeuten müssen das es sich um unterschiedlich Völker handelt.
    Dafür ist die Kultur zu sehr identisch miteinander. Erstmal die Stammesstrukturen. Zum Beispiel gibt es im Stamm der Xormkan in Dersim kurmanc und zaza Sprecher dabei handelt es sich um einen Stamm.
    Es gibt sogar leute die behaupten wir wären Turkmenen oder Araber. Eben weil wie oben auch schon behauptet wir angeblich aus Horosan stammen sollen. Das ist auch so eine Propaganda. Die kurden wurden solange als Menschen zweiter klasse behandelt d as Sie sich selbst auch heute noch neue Wege der Verleugnung suchen.
    Die einen suchen Ihre zuflucht in der Religion die anderen in Geschichtsverfälschung.
    Das ist ein Armutszeugniss. Ich sage ich bin Kurde weil ich die Courage habe dazu zu stehe was ich bin. Ich bin auch sehr glücklich damit.
    An die religiösen fanatiker will ich noch eines sagen.
    Ein Sprichwort sagt : aslini haram eden haramzadedir. ;)
    Asle xo vira meke, xo nasbike, sarik to nasbikero.

    • Dersim sagt:

      @kaschinsky

      würde gerne wissen wie du “Volk” definierst ??

      Unter Volk verstehe ich eine Gemeinschaft von Menschen,
      - die (mehrheitlich) dieselbe Abstammung haben,
      - mehrheitlich dieselbe Sprache sprechen,
      - eine eigene Kultur haben,
      - mehrheitlich derselben Religion angehören,
      - eine eigene Geschichte haben,
      - und in einer bestimten Region leben.

      Überträgst du diese Punkte auf Kurden und Dersimer findest du eigentlich gar keine Übereinstimmung (bis auf, dass die Dersimer und die Zazas dieselbe Sprache sprechen, jedoch anders bezeichnen; und dass die Kultur ziemlich ähnlich ist)

      Das einzig gemeinsame, was Dersimer und Kurden gemeinsam haben, ist dass sie dasselbe Schicksal haben.
      Da wir keine Türken sind, hat man versucht uns mit Gewalt zu assimilieren, und das hat uns zusammengebracht!!

      Oben habe ich verdeutlicht was für eine Beziehung die Türken und Dersimer früher hatten, und mit den Kurden war es nicht viel anders. (vielleicht sagen dir die Hamidiye-Regimenter was)

      So wie die Türken versucht haben, die Kurden als Bergtürken hinzustellen, versucht ihr das gleiche mit den Dersimern

      Das Prinzip des Nationalismus der jungen nationalen Türkei Atatürks besagte: „Alle, die in der Türkei leben, sind Türken.” Wir wissen, dass das nicht stimmt, und wissen auch, dass alle Menschen, die in diesem Gebiet, ich bezeichne es mal als Kurdistan, leben, nicht automatisch Kurden sind.

      Übrigends kommt dieses Sprichwort von Hz. Ali:
      “aslini inkar eden haramzadedir”

      • Kaschinsky sagt:

        Bra! ti fam nekerdo!
        Passs mal auf kulturell gesehen gibt es garkeine Unterschiede zwischen Kurmancs und zazas. Beide Sprachen entsprangen aus dem Westiranischen. Dann entfremdete sich das zaza vom kurmanc und später wuchs ist wieder mehr zusammen.
        Wenn du dich lieber nicht Kurde nennen möchtest ist das dein Brot.
        Kurde und zaza stehen allerdings nicht im wiederspruch zueinander.
        Hör dir genau an was Dr- Ludwig Paul sagt dann verstehst du was ich meine:
        http://www.youtube.com/watch?v=74zIXMzJHOw

        Die oben genannten Hamidiye Regimenter waren sunnitisch kurdische Stämme die den Aleviten nicht freundlich gesonnen waren. Egal ob es nun Kurmanc Aleviten, Zaza aleviten oder türksiche Aleviten waren. Das war ein religiöser Konflikt nichts anderes. Scheich Said welcher selber Zaza war ist der geistliche Anführer der aus der Hamidiye entstanden Kurdenbewegung.
        Ein Dersimer oder einer zaza aus Bingöl , Varto oder Erzincan stellt keinen unterscheid da. Du stellst die Dersimer hin als wären Dersim ein eigenens Land :) .
        Denk bitte daran das es in Dersim zazas und kurmancs gibt.
        Diese kann man doch nicht voneinander trennen.

  9. Dersim sagt:

    @Dersimli

    ich habe deine obigen Beiträge gelesen und frage mich, ob das dein Ernst ist !?!?!

    “Osman ist erwacht und das Bewusstsein dafür wird in den kommenden Zeit noch mehr wachsen.”

    “Der Türksich-Asiatische Jahrtausend hat begonnen. Wie es unsere Dersimer Älteren, es uns vor langer Zeit mitteilten.
    Die Vorzeichen, die sie uns überlieferten, sind gut lesbar.”

    hahaha, bist du krank ???^^
    was redest du da für einen Unsinn,
    außerdem behauptest du, dass wir Dersimer Türkmenen sind ??
    Was für ein Schwachsinn

    ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso du so einen Mist laberst, wieso willst du den Türken so in den Arsch kriechen, was erhoffst du dir dadurch ??
    Aber Verräter gibt es nun mal überall, auch bei uns Dersimer (zb. war es Seyit Riza’s Neffe Zeynel der Aliser umgebracht hatte).

    “Dersim war kein Paradies,…”

    ich hab niemals behauptet, dass das Leben in Dersim damals schön und einfach war, fast alle Dersimers waren arm, hatten nichts zum essen, usw, auch kam es immer wieder zu Blutfehden zwishen Stämmen.

  10. Dersim sagt:

    Weil wir Dersim uns immer gegen Steuern und Rekrutierung von Soldaten widersetzten und auf Autonomie beharrten, waren wir den Türken/Osmanen, stets ein Dorn im Auge. Vor allem auch weil sie Aleviten waren.
    Kannst du mir erklären wieso auch Stämme wie die Pilvank und die Aşağı Abbas, die dem Staat loyal gegenüber standen, vernichtet wurden ???

    Deiner Ansicht nach haben die Türken richtig gehandelt, klar und zwar indem sie ca. 50.000 Derimer umgebracht haben (nach Schätzungen der Überlebenden lag die Opferhöchstzahl bei 80.000).

    Schau dir mal die Videos hier an, was die Zeitzeugen berichten !!!!

    http://www.youtube.com/watch?v=GkR2Yb64vVI

    • Dersim sagt:

      Hier hab ich auch noch was für dich !!!

      Wie die vielen kemalistischen Autoren selbst damals zugaben und schrieben, wurde der Armee befohlen, in Dersim kein einziges Lebewesen am Leben zu lasssen. Mit dieser Intensität wurden die erteilten Befehle umgesetzt:
      „Der Beschluß, daß in Dersim kein einziges Lebewesen im Leben gelassen werden sollte, wurde strengstens befolgt“ [Hasan Izzettin Dinamo, Kutsal Bariş, Band VIII, Seite 369, Istanbul]

      Hulusi Ibrahim Yahyagil, pansionierter Oberst, schreibt in seinem Buch mit dem Titel „Die Zeugen erzählen Said-i Nursi“, dass er als Offizier an dem Dersim Massaker 1938 teilgenommen habe:
      „Im Jahre 1938 wurden wir als Staatsdiener entsandt, um die Aufständischen in Dersim niederzumetzeln. Der Zustand, den sie als Aufstand bezeichneten, war, dass einige Bergdörfler in jenem Jahr keine Steuern gezahlt hatten. Der Befehl, der uns erteilt wurde, war mit einem Wort ausgedrückt:‘Vernichtung!’…
      ‘Lasst niemanden am Leben, Jung-Alt, Kind-Frau usw.’. Die meisten dieser Menschen waren Rafizi (“Rotköpfe” – ‘Alewiten’ sind gemeint). Aber konnte man mit solch einer Vorgehensweise sie zum Guten bringen? Ich war Truppenkommandeur…” [M.Kalman, Belge ve Taniklariyla Dersim Direnisleri, Nûjen Yayinlari, Oktober 1995, Istanbul, Seite: 396-397]

      Der bekannte kemalistische Autor Kemal Bilbaşar, der als Unteroffizier in der Feldgendarmerie in Hozat während des Genozids diente, schreibt in seinen beiden Romane “Cemo“ und “Memo“ über Dersim und sagt folgendes:
      “Es ist jedem bekannt, Menschen, die sich bei dem Aufstand nicht beteiligt haben, sind zwangsweise in die angrenzenden Städte der alten Dersims deportiert worden. Viele Menschen, die das Vorhaben des türkischen Staates gegen Dersim nicht verstanden haben oder – aus welchem Grund auch immer – die sich in einem Form von Wiederstand nicht organisieren konnten, kamen leider nicht ungeschoren vom unsäglichen schmerzlichen Ende. Viele von denen wurden zwangsdeportiert.
      Nun was nachdenklich ist, ist das, wie ich vorher auch gesagt habe, waren die militärische Operationen im Jahre 1938 nicht nur begrenzt gegen die aufständischen Gebiete wie Kutuderesi, Tujik Dağı gerichtet gewesen, sondern umfassten diese militärische Operationen auch die Städte, aus denen die Bevölkerung ihre Steuern freiwillig an den Staat entrichteten und freiwillig zum Militärdienst gingen, wie Pertek, Mazgirt, Nazimiye sowie Kreis Städte und Dörfer der Pülümür. Und sogar hier in diesen Gegend lebende viele unschuldige Menschen wurden ermordert. Die Militärische Operationen im Jahre 1938 waren nicht nur innerhalb der Grenzen Dersims beschränkt, sondern sie dehnten sich bis hin nach Erzincan. Dies habe ich von einem Angehöriger einer im Jahre1938 zwangsdeportierten Familie Namens Hasan Hayri Binici erfahren“. [M. Kalman, Belge ve Tanıklarıyla Dersim Direnişleri, Seite 415]

      Die Augenzeugin Menez Akkaya aus dem Dorf Halborulu berichtete:
      „Ich war damals ein junges Mädchen. Ein paar Mal kamen Soldaten in unser Dorf. Sie taten uns nichts. Da wir kein Türkisch konnten, verstanden wir sie nicht. Später kamen sie eines Tages erneut. Sie sammelten die gesamte Einwohnerschaft des Dorfes. Es waren 200 bis 300 Personen. Frauen und Kinder, alle waren dort. Sie brachten uns alle nach Demirtaş. Sie sagten uns, dass sie unsere Waffen einsammeln und uns dann freilassen würden. Aber sie brachten uns zu einem Fluss und töteten uns. Sie töteten auch meinen Mann. Nur wir drei konnten entkommen. Ich konnte einen Baum festhalten. So wurde ich gerettet.[19]“

      Tonaufzeichnungen einer Reportage aus dem Jahre 1986 mit dem Zeitzeugen und späteren Außenminister Çağlayangil sollen den Einsatz von Giftgas durch die Armee belegen. Wörtlich heißt es:
      „Sie hatten sich in Höhlen geflüchtet. Die Armee setzte Giftgas ein. Durch den Höhleneingang. Sie vergifteten sie wie Mäuse. Sie schlachteten jene Dersim-Kurden [im Alter] von sieben bis siebzig Jahren. Es wurde eine blutige Operation.[40]“

      Wenn du ein richtiger Alevite wärst, dann würdest du nicht so einen Schwachsinn erzählen, auch Imam Hüseyin, Imam Hasan und Pir Sultan Abdal usw. haben sich dem Staat widersetzt.
      (Nach deiner Theorie wollteYezid bestimmt auch nur Recht und Ordnug schaffen)

      • Kaschinsky sagt:

        Lies was ich dir oben geantwortet habe

        • Dersim sagt:

          Wieso soll ich mich Kurde nennen wenn ich keiner bin, unsere Großväter haben das nicht gemacht und wieso sich jetzt einige Dersimer mit den anderen aus zb. Mardin, Diyarbakir, Urfa usw. als ein Volk sehen verstehe ich nicht ??

          Wie ich schon vorhin erwähnt habe, ist das was uns verbindet, die Ungerechtigkeit, die uns angetan wurde !!

          Und ich muss jetzt noch einmal betonen, dass die soziökonomische Struktur der Dersim-Gesellschaft Anfang des 20.Jahrhunderts sich von der Struktur der anderen kurdischen Gebiete deutlich unterschied (siehe oben)!!

          Das hat jetzt aber nichts damits zu tun, dass ich den Kurden feindlich gesonnen bin oder sowas^^ – Schwachsinn.

          Ich sehe die Dersimer einfach als ein eigenes Volk an !!
          (Und das zurecht, wenn man die Definition von Volk betrachtet)

          Bin aber genauso für ein Kurdistan wie du.

          • Kaschinsky sagt:

            Ich glaube du hast nicht gelesen was ich oben schrieb.
            Ich bin auch ein zaza aber ich zähle die zaza sowie auch die kurmancs zu den kurden.
            Dersim ist nur eine Stadt. In Dersim leben kurmanc und zazasprachige menschen. die beiden sprachen unterscheiden sich zwar grammatikalisch extrem doch muss das nicht heissen das beiden sprachen nicht zu einem volk gehören.
            die stämme in dersim leben schon längst nicht mehr allein in dersim sondern finden sich auch in erzincan, bingöl, mus und anderen orten.
            es ist auch nicht gesagt das alle aus dersim stammen aber die stämme sind verwandt mit denen in dersim.
            ich habe aber keine lust mit dir zu diskutieren.
            sei einfach dersimler wenn sich das für dich besser anhört
            .
            aporopo unsere vorfahren. die haben sich auch net zazas genannt wenn du es so siehst. nationalstaaten und nationalbewusstsein enstand sowieso erst sehr spät-

  11. Dersim sagt:

    Ich sag nicht das ich ein Zaza bin, und weiß auch, wie du schon gesagt hast, dass sich unsere Vorfahren nicht als Zazas bezeichnet haben,
    sie bezeichneten nicht einmal unsere Sprache als zazaca !!

    Das mit den Zazas ist auch nur eine Erfindung wie die Kurden !!!
    Außerdem ist es scheiß egal, was für eine Sprache man spricht, ich zb. kann kein kirmanca/zazaca.
    Die Sprache hat nichts damit zu tun, welchem Volk man angehört.

    Es hängt von deinem Stamm ab. (Ich selbst bin Kureysanli und weiß auch genau von wo meine Vorfahren abstammen)

    “In Dersim leben kurmanc und zazasprachige menschen.”
    In Dersim leben auch Armenier. Sind die jetzt auch Kurden??

    “sei einfach dersimler wenn sich das für dich besser anhört”
    Ich weiß nicht wieso du unbedingt willst, dass man sich Kurde nennen soll, obwohl man keiner ist !

    Ich glaub langsam dir gehts bei der ganzen “Kurden-Diskussion” gar nicht mehr um Gerechtigkeit.