Gündogan: Nationalteam der Türkei kein Thema!

Seit September 2010 spielt Ilkay Gündogan für die deutsche U21-Auswahl. Erst vor wenigen Tagen wurde der Mittelfeldspieler gar in die DFB-Auswahl von Jogi Löws berufen. Jetzt macht der junge Mann klar: Er wird Deutschland auch künftig erhalten bleiben.

Gegen Brasilien wird Ilkay Gündogan in dieser Woche zum ersten Mal im deutschen Nationaltrikot zu sehen sein. Jetzt soll dem gelungenen Einstand bei Borussia Dortmund auch ein solcher in der Nationalelf folgen.

Gündogan denkt über einen Wechsel in die Türkei gar nicht nach

Die Euphorie ist groß. Für den Nachwuchsfußballer geht am Mittwochabend in in Stuttgart ein Traum in Erfüllung und den untermauert er im Vorfeld mit einer entsprechenden Ansage: “Ich habe alle Jugendteams des DFB durchlaufen. Und es war immer mein Traum, für Deutschland zu spielen. Es gab immer mal wieder Anfragen, aber für mich steht ein Wechsel in die Türkei überhaupt nicht zur Debatte”, so der 20 Jahre alte gebürtige Gelsenkirchener mit türkischen Wurzeln, der die Möglichkeit nach einem Freundschaftsspiel zu wechseln gar nicht erst in Betracht zieht. Zuletzt hatte das der Schalker Jermaine Jones gemacht und sich für einen Wechsel in die USA entschieden.

Eltern und Sohn widerstehen Angeboten aus der Türkei

“Ich will mich in der deutschen Elf durchsetzen. Alles andere ist für mich kein Thema”, zeigt Gündogan sich fest entschlossen auch in der EM-Qualifikation für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu spielen. In Dortmund wolle er weiterhin hart an sich arbeiten, dann komme alles andere von allein. Immer wieder habe die Türkei versucht, ihn oder seinen Vater zu kontaktieren. “Und es war sicher auch eine schwierige Entscheidung, da ich stolz auf das Heimatland meiner Eltern bin. Aber es hat sich niemand eingemischt.”

Vor seinem Debüt am Mittwoch ist er dennoch sichtlich aufgeregt:

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Kommentare

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  1. Henry sagt:

    Oha, wie kommen die Türken jetzt nur mit der Verletzung ihrer Ehre zu Recht? Ich denke, da wird wohl wieder das Messer gezückter werden müssen, um diese Schmach auszumertzen…

    • Hans sagt:

      Oha, wie kommen die Deutschen nur damit klar, dass immer mehr türkischstämmige in der DEUTSCHEN Nationalmannschaft spielen….ich denke da wird wohl das Has Hakenkreuz gezückt um seinen Hass zu besänfgiten……

    • Erdem sagt:

      Na ja mitlerweile macht uns noch nicht mal eine Niederlage gegen deutschland was aus, denn von einem deutschen Team kann ja nicht mehr die rede sein. Die Hauptsache ist ja nicht gegen deutsche zu verlieren HAHA…
      Ohne die gehassten migranten wäre deutschland ein schwachland..

      • Jan Hauser sagt:

        Ach Erdem, ist das vielleicht ein bischen Neid, der da aus dir spricht?

        So viele Menschen mit Migrationshintergrund, die sich als “Deutsche” bezeichnen und du? Du bist außen vor. Darfst nicht mit den anderen spielen. Ach, ist das schade.

        Herzlichst,

  2. ElTurko sagt:

    Schade, dass er nicht für die Türkei spielt…. Aber da er bei den Deutschen seit Anfang an gespielt hat,kann man ihn nichts vormachen. Das ist das selbe Thema wie bei Özil. Hat immer für D´land gespielt und bleibt auch da. Sahin z.b. hat immer für die Türkei gespielt und bleibt auch da…..

    • Jan Hauser sagt:

      Hm… Özil und Gündogan haben sich auch für den Erfolg entschieden. Ich will dem türkischen Fußball nicht zu nahe treten, aber er kann nun einmal mit dem deutschen nicht mithalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Özil und Gündogan mit dem DFB (einen) Titel gewinnen, ist doch höher als mit der türkischen Mannschaft.

      Außerdem ist es ein tolles Zeichen der Vielfalt unserer Gesellschaft. Deutschland besteht nicht mehr nur als “Teutonen”, sondern auch aus Menschen mit Migrationshintergrund. Und wenn diese sich für Deutschland entscheiden, ist das für unser Land immer eine Auszeichnung, vor allem wenn es sich dabei um Leistungsträger handelt.

      Hoffentlich entscheiden sich noch mehr Menschen mit Migrationshintergrund für dieses herrliche Land!

      Herzlichst