Vater von Amy Winehouse: “Sie war nicht depressiv”

Mitch Winehouse, Vater der am Samstag gestorbenen Soulsängerin, hat beim Begräbnis seiner Tochter am Dienstag Aussagen widersprochen, Amy Winehouse habe die letzten Tage im Alkohol-Delirium verbracht. Im Gegenteil sei sie seit drei Wochen abstinent und sehr glücklich gewesen.

Amy Winehouse hatte keine Suchtprobleme mehr, sagt ihr Vater. (Foto: ddp images)

Amy Winehouse hatte keine Suchtprobleme mehr, sagt ihr Vater. (Foto: ddp images)

Mitch Winehouse, 60-jähriger Vater von Amy Winehouse, erklärte auf der Trauerfeier am Dienstag gegenüber den Trauernden, seine Tochter habe vor drei Jahren ihre Drogensucht besiegt, obgleich die Ärzte sagten, das sei unmöglich. Aber sie habe es geschafft. “Sie bemühte sich sehr, mit dem Trinken aufzuhören und war gerade drei Wochen abstinent”, ließ er die Anwesenden wissen. Sie sei so glücklich gewesen wie seit Jahren nicht.

Leibwächter dachte, sie würde schlafen

Ein paar Stunden vor ihrem Tod habe sie sich mit ihrer Mutter getroffen und am Abend in ihrem Zimmer getrommelt und gesungen. Da es bereits spät war, sagte ihr Leibwächter, sie möge leiser sein, was sie auch tat. Dieser hörte sie noch für einige Zeit herumlaufen und als er am Morgen nach ihr sah, dachte er, sie würde schlafen. “Erst als er ein paar Stunden später wieder kam, bemerkte er, dass sie nicht mehr atmete und rief Hilfe.”

Nun will Mitch Winehouse im Namen seiner Tochter eine Stiftung für Suchtkranke ins Leben rufen: “Wenn man sich nicht leisten kann, eine private Rehaklinik zu besuchen, gibt es eine Zwei-Jahres-Warteliste für Hilfesuchende”, beschreibt er die Situation in Großbritannien. Keith Vaz von der British Labour Partei hat ihm bereits seine Hilfe zugesagt.

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