Facebook-Party: Die Türken sind die Friedlichsten!

Immer mehr Facebook Parties geraten außer Kontrolle. Oft kommen tausende Besucher und randalieren dann in kleinen Dörfern oder Mietwohnungen. Auffallend: Die Türken haben wenig Freude an solchen Ausschweifungen.

16 Verletzte: Das ist die Bilanz bei einer Facebook-Party am vergangenen Samstag in Wuppertal. (Photo: ddp images)

16 Verletzte: Das ist die Bilanz bei einer Facebook-Party am vergangenen Samstag in Wuppertal. (Photo: ddp images)

Am vergangenen Wochenende eskalierte eine Facebook-Party in Wuppertal-Ronsdorf. 16 Menschen wurden verletzt, 41 Personen wurden verhaftet. In Aachen wurde eine ähnliche Veranstaltung im städtischen Park untersagt. Nun hat die Stadt Wuppertal eine weitere Feier dieser Art untersagt. Ein 16-jähriger hatte über das Soziale Netzwerk eingeladen. Ihm war die Sache jedoch über den Kopf gewachsen und hatte sich bei der Stadt und der örtlichen Polizei gemeldet. Geplant war das Event, für das es bereits rund 1600 Zusagen gibt, für den 1. Juli. Die Straße sei zu klein, die Sicherheit der Gäste könne nicht gewährleistet werden, heißt es von Seiten der Stadt.

Bekannt wurde das Phänomen “Facebook-Party” durch die 16-jährige Thessa aus Hamburg. Sie hatte über das Netzwerk zu ihrer Geburtstagsfeier einladen wollen. Da das Event öffentlich für mehrere Millionen Nutzer einsehbar war, fanden sich schließlich gut 1500 Menschen vor der Haustür der Familie. Die Situation eskalierte, die „Gäste“ zogen randalierend durch die Nachbarschaft.

Die Facebook-Türken benehmen sich vorbildlich

Bereits im Jahr 2008 gab es in der Türkei einen ähnlichen Aufruf. Im Rahmen der Gruppe „Mega Parti Facebook Türkiye“ sollte über das Internet eine große Party organisiert werden. Die Gruppe schaffte es allerdings nur auf magere 258 Mitglieder und blieb in ihren Anfängen stecken – die Türken feiern offenbar lieber unter Freunden und verhalten sich bei Events weitgehend friedlich. Jedenfalls sind auf Facebook keinerlei Hinweise auf Eskalationen von türkischen Jugendlichen bekannt.

Millionen irrtümlich über Facebook eingeladen

Unterdessen bereiten sich die Städte Dorsten und Marl auf Facebook-Partys vor. Zwar sind die Veranstaltungen bereits von der Plattform gelöscht worden, dennoch rechnet vor allem Marl mit mehreren Hundert Gästen, die sich am 9. Juli am Bootshaus in Sickingmühle tummeln könnten. Ähnlich könnte es am Freitag in Dorsten Holsterhausen ablaufen. 2000 Menschen waren eingeladen. Die Polizei will die Lage im Auge behalten. Übrigens, solche Fauxpas passieren nicht nur Jugendlichen. Ausgerechnet einem leitenden Angestellten des Business-Netzwerks Xing ist der Fehler mit dem falsch gesetzten Häkchen nun ebenfalls unterlaufen. Zu seiner Gartenparty am 22. Juni lud der Vice President Operations von Xing, Johannes Mainusch, aus Versehen Millionen User ein.

Das muss nichts ein, es gibt ein paar einfache Regeln, wie man das Chaos vermeiden kann.  Einladungen zu einer Feier sollten nur an persönlich bekannte Personen verschickt werden. Des Weiteren gilt es, Privatsphäre-Einstellungen zu wählen, die sicher stellen, dass nur eine begrenzte Zahl von Facebook-Nutzern die Einladung überhaupt einsehen kann. Veranstaltungsorte sollten generell nicht groß hinausposaunt werden. Wenn das Ganze nämlich aus dem Ruder läuft, könnte der Einladende zur Kasse gebeten werden – für die Kosten, die der Aufmarsch der Polizei verursacht.

Kommentare

Dieser Artikel hat 26 Kommentare. was ist deiner?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

  1. Petra sagt:

    Die Türken sind die Friedlichsten! das sollten die Leute,die gegen Türken hetzen zweimal lesen. Leider werden durch Medien immer Gegenbild von Türkei gebildet.
    Solche NAchrichten zu sehen ist erfreulich. Mal abwarten was Albert Albern und Tandris sagen werden:) I bet they dont like that:)

    • Egon sagt:

      @ Leider werden durch Medien immer Gegenbild von Türkei gebildet.

      Der Antitürkismus ist nichts neues. Das macht man in chrlistlichen Ländern als Volkssport.

      Speziell gegen türken wird alleine in Deutschland und in anderen christlichen Ländern seit den Kreuzzügen massiv gehetzt.

    • Kara Malz sagt:

      Ja Peter,in der Türkei ist die Polizei halt nicht so freundlich gegen Randalierer,wie bei uns.
      egon müsste wissen,dass z.Zeit der Kreuzzüge die Türken hier noch gar nicht bekannt waren,da gings gegen die Araber,denn diese hatten die heiligen Stätten besetzt,die türken,waren hier noch nicht bekannt.

      • Egon sagt:

        @ Kara Malz

        Schwachsinnigen Müll zu posten scheint Ihre Spezialität zu sein.

        1. Türkenkrieg: DER ERSTE (1529-1568)
        2. Türkenkrieg: DER LANGE (1592-1606)
        3. Türkenkrieg: DER UNGENUTZTE (1660-1664)
        4. Türkenkrieg: DER GROSSE (1683-1699)
        5. Türkenkrieg: DER ERFOLGREICHE (1716-1718)
        6. Türkenkrieg: DER KURZE (1737-1739)
        7. Türkenkrieg: DER LETZTE (1788-1791)

        Tatsache ist, dass der Antitürkismus in der europäischen Geschichte fest verwurzelt ist. In allen christlichen Ländern!

        • hannibal sagt:

          @ Egon

          An Ihrer Stelle wäre ich sehr still.

          Gerade lief im Deutschen Fernsehen (PHÖNIX) eine Dokumentation über die Progrome 6./7. September 1955 in Istanbul, die Vertreibung der Griechen und Armenier zunächst durch eine Sondersteuer in Höhe des 1 1/2 fachen der Vermögenswerte (wer die nicht bezahlen konnte oder wollte, ging ab nach Diyarbakir ins KZ), alles Mittel, um die NICHT türkische und NICHT muslimische Bevölkerung zu vertreiben.

          Was ja auch gelungen ist.

          • Egon sagt:

            Ist ja was ganz neues, das christliche Fernsehsender auf türkische Bürger oder die Türkei hetzen und die Türkei bewusst schlecht darstellen.

          • BIR OSMANLI sagt:

            Lügner. Sie haben sich das soeben aus der Nase gezogen. wie dreist kann man noch lügen ? so weit sind wir also schon.
            armutszeugnis pur.

        • taras sagt:

          Du verwechselst Türkenkriege mit Kreuzzügen.
          das zeitalter der Kreuzzüge war 1099-1291,denn die Kreuzzüge sollten Palästina erobern,mit dem Fall Akkons 1291 waren die Kreuzzüge vorbei.
          Nachdem ihr v.1529-1791 Europa angegriffen habt,war mit Sympatien nicht zu rechnen

          • Vor Name sagt:

            auch die türkischen seldschuken mussten einen kreuzzug abwehren mein freund,nicht nur die araber…bitte mal genauer nachlesen.

      • Sipahi sagt:

        also die Araber haben schon immer in den heiligen Stätten gelebt.. Die sind nicht von irgendwo außen eingefallen.. Sie haben sich aus welchen Gründen auch immer entschlossen nicht mehr Christen zu sein sondern Muslime zu werden.. egal wie aus freien Stücken oder durch Übertritt ihrer Anführer, so wie Sie auch vorher von ihren Götzen abgeschworen und zum Christentum übergetreten sind..Es sind die selben Leute.. Es gibt weiterhin Araber die Christen, Juden oder Muslime sind. Also nix besetzen, das haben die Kreuzzügler getan und mit Bollwerken gesichert. Und die türkischen Seldschuken haben gleich bei den ersten Kreuzzügen den Rittern so zugesetzt, dass Sie es nie wieder auf dem Landwege dahin gemacht haben. Aber ehrlich Kreuzritter sind ok.. Sie haben nämlich ihre christlichen Brüder bis Konstantinopel niedergemetztelt, sodass es den Türken ein leichtes Spiel war.. Als Selahuddin ist heute würde man Türke mit kurdischem Migrationshintergrund sagen, hat alle Raubritter begnadigt und freies Geleit nach Zypern/Malta gewährt.. Der Papst hat alle Kreuzritter grausam ermordet.. So sieht die Realität aus.

  2. T.Da sagt:

    Wir sind Türken und wir haben eine min.5000 jährigen Geschichte. Das ist der unterschied.

    • ein türke sagt:

      Sehr wahrscheinlich sogar 10-15 tausend jahre…evtl. auch mehr

      Wenn man die Besiedelung Findlannds und Nordamerikas zugrunde legt.

  3. Besnik sagt:

    Aha. Und mit den anderen Nationalitäten ? Gibt es mit den Probleme ? Sowas kann man nicht an einer Nationalität festmachen und nur weil es einige Türken nicht geschafft haben zur Party zu kommen, ist das kein Weltwunder. Zudem kenne ich genung Vorfälle, indem Türken, aufn Kiez rumgepöbelt und randaliert haben.
    Dieser Beitrag ist wirklich nicht nötig.

  4. Osmanikus sagt:

    Es kommt nicht auf die Nationalität an sondern auf die Bildung.
    Wie hat die Familie das Kind erzogen, Freundschaften, Soziales Umfeld und praktizieren oder nicht-praktizieren des Glaubens, etc…
    Diese ganzen Sachen tragen dazu bei wie sich ein Mensch verhält.

  5. Runya sagt:

    “die Vertreibung der Griechen und Armenier” blaaa blaaaa blaaaaa
    immer das Selbe!!!!!!
    Die meisten Deutschen wollen auch nichts mehr vom Nationalsozialismus hören..
    Jedesmal die gleiche Leier, sobald man etwas gutes über die Türken sagt, wird mit allen Mitteln versucht es zunichte zu machen.
    Das mit den Vertreibungen geschah zur zeiten des Osmanischen Reiches.
    Die Türkische Republik gibt es erst seit 1923.
    Es gab auch viele Türken die ihre griechischen Mitbürger in Schutz genommen haben. Nur weil der Staatsoberhaupt meinte er müsse Leute vertreiben, muss das noch lange nicht heißen, dass alle Türken böse sind und mitgemacht haben!!

    “da gings gegen die Araber,denn diese hatten die heiligen Stätten besetzt,die türken,waren hier noch nicht bekannt” , da hat wohl jemand in Geschichte nicht aufgepasst!

    Es gibt sowohl gute, wie auch schlechte Türken und das gleiche gilt für die Deutschen und alle anderen Nationen!! Also hört auf zu verallgemeinern und lasst uns alle in frieden GEMEINSAM die kurze Zeit hier auf der Erde verbringen … Hass zu schüren bringt keinem etwas .. <3

    • siradan_biri sagt:

      bin der selben meinung

    • hannibal sagt:

      @Runya

      Das mit den Vertreibungen geschah zur zeiten des Osmanischen Reiches?

      Sie Witzbold.

      Es grschah unter der Zeit der sog. “Jungtürken” , der Zeit Atatürks, die Progrome in Istanbul in den 50er Jahren. Nix osmanisches Reich.

      • Vor Name sagt:

        wenn die progrome 1955 war atatürk schon seit 17 jahren tot. das war die zeit von adnan menderes.
        und das mit den armeniern war 1915 damals war atatürk noch nicht an der macht und hatte auch nichts zu sagen. er war nämlich in canakkale stationiert,das ist genau am andern ende der türkei…bitte mal genauer nachlesen.

      • Runya sagt:

        hahahahaha “Vor Name” hats dir aber gegeben

        bin griechischer Abstammung, ich kenne meine Geschichte DU Witzbold.
        Nix da “der Zeit Atatürks” !!

  6. Gedanke sagt:

    Meine Erfahrung ist das ohne Alkohol in Deutschland jede wirklich jede Party zum scheitern verurteilt ist.
    Der Deutsche ist ohne das gewisse Alkohol verloren,das sieht man am Ballermann oder an der Goldküste.
    Vielleicht läßt sich so etwas nur im Suff ertragen,ich glaube nicht sonst gebe es solche Verbalen abschläge nicht.

  7. BIR OSMANLI sagt:

    19 Prozent der deutschen sind Alkoholiker.

    Tatsache.

  8. özdemir sagt:

    Es gibt hier in der Türkei viele Auslander die arbeiten. Besonders leben auch viele Deutsche hier die ich auch selber kennen .Die meisten haben Ferienwohnungen.Es geht ihnen hier viel besser als in Deutschland,weil sie sehen wie warmherzig und offen die Menschen sind.
    Ich habe lange Zeit in Deutschland gelebt obwohl wir uns als Familie angepasst haben wurden wir diskriminiert.
    Das selbe mache ich aber hier mit den Deutschen nicht versuche ihnen zu helfen.Sind die Deutschen alle Engel…. ? und der Rest ?????

    • Peter sagt:

      Den Deutschen in der Türkei gehts deshalb so gut ,weil die Löhne so billig sind u.sich deshalb jeder Deutsche auch mit einer kleinen Rente ein grosses Haus kaufen kann.
      Wenn du hier diskriminiert wurdest tut es mir leid,vieleicht hast du in der falschen Gegend gelebt.
      In Berlin wo viele Leute schlechte erfahrung mit Türken gemacht haben,ist es anders,als in Gegenden,wo sich deutsche nicht vor Türken fürchten müssen

  9. Karl Sehring sagt:

    So ein Müll Thema!
    es gibt überall gute Menschen und schlechte Menschen.
    Aber diese Party Gesellschaft ist ein Teil Europas geworden und kommt wie immer aus den USA!
    Schande diese SPaßgesellschaft!