Ziviler Ungehorsam der kurdischen BDP eskaliert

Die bevorstehenden Wahlen in der Türkei heizen die Gemüter auf - Kurden und Polizei geraten zunehmend aneinander. Zum Zeichen des Protestes blockieren kurdische Aktivisten und Politiker Straßen und rufen zum zivilen Ungehorsam gegenüber der Regierung auf.

Kurdische Aktivisten und Politiker besetzen eine Hauptstraße in Diyabakir in der Türkei (Foto: ddp images/AP)

Kurdische Aktivisten und Politiker besetzen eine Hauptstraße in Diyabakir in der Türkei (Foto: ddp images/AP)

Abgeordnete der BDP (Partei des Friedens und der Demokratie) und des DTK (Kongress für eine demokratische Gesellschaft) blockierten erstmals am 24. März in der Stadt Diyarbakir im Südosten der Türkei in einem Akt der Provokation die Straßen. Aufgerufen war dazu, zivilen Ungehorsam gegenüber der Regierung zu zeigen. Obwohl die Abgeordneten in Pressemitteilungen von einer friedlichen und demokratischen Aktion berichteten, kam es zu einzelnen Angriffen auf Passanten, die sich gegen diese Aktion äußerten. Die Sitzaktion auf den Straßen setzte sich seit ihrem Beginn in mehreren kurdischen Städten sowie in Istanbul, Antalya oder in Igdir fort. Sie ist auf unbestimmte Zeit geplant – weitere Großstädte sollen folgen.

Die BPD rief das gesamte kurdische Volk auf, an dieser Aktion teilzunehmen, bis die Regierung ihre Anforderungen akzeptiert. Ziel ist es zu erreichen, dass das Volk die Initiative ergreift und die seit Jahrzehnten währende Kurdenproblematik endlich gelöst wird. Dafür drängt die BDP darauf, dass Kurdisch als zweite Muttersprache neben dem Türkischen an staatlichen Schulen offiziell als Unterrichtsfach zugelassen wird. Zum anderen stehen jedoch auch Forderungen im Raum, welche die Glaubwürdigkeit ihres nach außen hin vertretenen Anspruchs der demokratischen und friedlichen Gesinnung untergraben. Verlangt sie doch auch, dass die Gefangenen der KCK (Union der Gemeinschaften Kurdistans), eine Unterorganisation der BDP, sowie der inhaftierte PKK-Chef Öcalan freigelassen werden. Diese waren festgenommen worden, da sie in den Großstädten vor einigen Monaten Anschläge geplant hatten. Die Polizei fand in deren Wohnungen diverses Material und Zeichnungen mit Attentats-Plänen. Erklärtes Ziel der PKK seit Jahren ist eine Autonomie des südöstlichen Gebiets der Türkei, die hauptsächlich von der kurdischen Bevölkerung bewohnt wird.

Dem Wunsch der BDP, das Gebiet unter eigene Regie zu stellen, steht allerdings entgegen, dass der Großteil der dort lebenden Bevölkerung mit ihrer Politik nicht einverstanden ist und sich als Kurden im Gegenteil nicht vertreten sieht. So wird erwartet, dass die meisten Menschen bei den Wahlen hier im Juni eher Erdogans Regierungspartei AKP ihre Stimme geben werden. Bei den Wahlen von 2007 hatten 41 Prozent der Einwohner von Diyarbakir für die AKP votiert, 47% wählten diverse unabhängige Parteien. Ein Jahr nach den Wahlen wurde die BDP gegründet. Diese kämpft nun unter auch für eine Senkung der in der Türkei bestehenden Zehn-Prozent-Wahlhürde.

Man kann davon ausgehen, dass der Aufruf der BDP zu zivilem Ungehorsam ein Chaosplan darstellt, um vor den anstehenden Wahlen Unruhe bzw. eine angespannte Atmosphäre zwischen Türken und Kurden zu erzeugen und eine Legitimität für die PKK im Volk zu erreichen. Bereits bei den Newroz-Feiern in den südlichen Provinzen der Türkei war es vor zwei Wochen zu Ausschreitungen zwischen den Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen. In Cizre an der Grenze zu Syrien eskalierte wenige Tage später im Rahmen einer Sitzblockade die Situation. Molotowcocktails und Feuerwerkskörper flogen in Richtung Polizei, Geschäfte wurden in Brand gesteckt. Die Polizei schlug mit Tränengas und Wasserwerfern zurück. Präsident Erdogan ließ in dieser Woche verlauten: „Jetzt nehmen BDP Politiker schon selbst Steine in die Hand, gehen auf Polizisten los und stacheln Jugendliche an mitzumachen. […] Sie reden von “zivilem Ungehorsam”. Was ist daran bitte zivil? […] Ohne Instruktionen (der PKK, Anm.d.Red.) unternimmt die BDP selbst keinen einzigen Schritt. Unserer Auffassung nach ist für solche Spalter kein Platz in der Gesellschaft.“

ste, fk

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  1. NIMRUDO sagt:

    habt ihr Spass daran Lügen zu vebreieten….armselig!
    fragt ihr euch selbst nicht wie billig und abstoßend sowas ist.
    fragt euch mal warum die Kurden demonstrieren, mit der Polizei in konflikt geraten.
    Die KCK abgeordneten sind nciht wegen dieser Behauptungen “Anschläge geplant zu haben” in Folter Knästen der TR sondern weil sie gute Politik machen und weil demnächst wahlen anstehen und Erdogan und das TR Volk Angst haben dass sich der Südosten “Demokratisch” absplittet hat man sie nun auch politisch isoliert. Die PKK ist die Frucht eurers Terrors gegenüber der Kurdischen Bevölkerung und solange Repressalien, morde und Unterdrückung herrschen wird es die PKK geben!

    • Turania sagt:

      Drohungen und Terror, die PKK beherrscht ihre Anhänger. Gegner der PKK sind in Lebensgefahr

      Wer die Nachrichten verfolgt und sich auf dem laufenden hält weiß, dass jeden Tag Ausschreitungen, Sachbeschädigungen, extreme Gewaltausbrüche, Anschläge und Provokationen an der Tagesordnung sind. Auf Wahlkampfveranstaltungen der kurdischen Partei des Friedens und der Demokratie BDP werden Kinder und Jugendliche mit Wurfgeschossen, Sylvesterkrachern, Molotowcocktails, PKK-Fahnen und mehr versorgt. Diese bauen ihre Barrikaden auf und fangen an, die Stadt zu demolieren, in Brand zu setzen und auf die Sicherheitskräfte loszugehen. Sieht so etwa Frieden aus? Welche Strategie verfolgt die BDP? Selbst BDP-Abgeordnete werden dabei erwischt, wie sie bei solchen Gewaltexzessen dabei sind. Wenn außerhalb der Städte PKK-Terroristen getötet werden, heißt es in Sprechchören, während eines von der BDP organisierten Trauermarsches, “Rache Rache Rache”. Den Medien und der Bevölkerung möchte man mitteilen, dass alle Kurden für die PKK sind, die Fakten des öffentlichen Lebens, gar der Stimmenanteile der BDP oder der Bevölkerungsanteil, gemessen an der Teilnahme von PKK-Veranstaltungen, zeigt aber ein anderes Bild. Eine zeitlang wurden Berichte über die ausufernden Eskapaden von den türkischen Medien nicht veröffentlicht – mittlerweile kann die Welle der Gewalt kaum noch vor der Gesellschaft “verheimlicht” werden. Die BDP kann eben nur ein paar Tausend organisieren, während in der Türkei Millionen von Kurden leben. Dass die BDP wie die Terrororganisation PKK auch noch kommunistisch, also extrem links steht und sich gleichzeitig seit kurzem der Religion bemächtigt, zeigt auch, dass neben der “Partei für Frieden”, auch die Begriffe “Demokratie” und “Islam” nur makulatur sind. Die PKK verübt wo es nur möglich ist Terroranschläge und die BDP teilt der Bevölkerung und der Politik mit, wenn ihr unsere Forderungen nicht nachkommt, seid ihr selbst Schuld. Ihr seid sogar dafür verantwortlich, dass ein Terrorist eine Bombe zündet, Menschen tötet, schließlich kommt ihr unseren Forderungen nicht nach, föderale Strukturen für ein Kurdistan innerhalb der Türkei zu akzeptieren. Ein ziemlich unausgeglichener Dialog, geradezu absurd. Eine angebliche demokratische und friedliche Partei betreibt mit Gewalt und Mord Politik auf Kosten anderer und seiner eigenen Volksgruppe.

      Hätte die BDP oder die Terrororganisation PKK wirklich Interesse an einem Frieden, würde einer Entwaffnung von geschätzten 5000 PKK-Terroristen nichts im Wege stehen – schließlich gibt es seit ca. 30 Jahren ein umfangreiches Amnestiegesetz, dass bis heute über acht mal reformiert wurde. Stattdessen wird auch von PKK-Anhängern die These vertreten, wenn die PKK die Waffen niederlege, würde der Türke die Kurden ausrotten. Dass die PKK-Terroristen im Nachbarland Nordirak stationiert sind und zu Fuß über die Grenzen einsicken müssen und dafür dutzende Stunden benötigen, um das kurdische Volk in der Türkei vor Thesen zu beschützen die die Türkei angeblich vertrete, dass ist pure Propaganda und vor allem unrealistisch, womit man dann auch zur Erkenntnis gelangt, dass die absurden Behauptungen schon längst Wirklichkeit wären. Blinden PKK-Anhängern ist das egal, für sie ist die PKK eine Armee (aus Kindern), schlagkräftig, modern und vor allem Heldenhaft. Heldenhaft, wenn Bomben gezündet und Menschen getötet werden. Schaut doch in PKK-Foren, wie dort gefeiert wird, wenn Soldaten getötet wurden, wenn Kurden darunter sind, sind es sowieso Verräter und wenn Zivilisten in westlichen Metropolen umkommen, dann ist es einfach nur Rache gewesen, wenn darunter Kurden sind, ist diese Person wenigstens für eine gute Sache gestorben. Einfacher blinder Fanatismus und Aktionismus, dass auch in der BDP zu beobachten ist.

      Das die PKK sich als alleiniger Vertreter der Kurden sieht, für alle Kurden spricht und das Minderjährige, teils Kinder und in der Regel Jugendliche, die Drecksarbeit der PKK erledigen, während die Führungsriege im Drogengeld schwimmt und es sich gemütlich macht, davon möchten weder die Anhänger, noch diejenigen etwas Wissen die sie politisch auch vertreten. Wir wissen auch sehr gut, was mit populären Kurden passiert, die sich gegen die PKK auflehnen, ihre Herrschssucht ablehnen und wirklichen Frieden und Demokratie befürworten. Das musste zuletzt der kurdisch-türkische Popstar Ibrahim Tatlises am eigenen Leibe spüren. Sänger Sivan Perver ist mit auf der Liste und um welche Liste es sich da handelt, ist unschwer zu erraten. Die Frage, was mit einem Kurden passiert, der nicht populär ist und die PKK ablehnt, braucht somit nicht gestellt zu werden und wer die Schutzgelderpressungen verleugnet, mit der sich die PKK neben Drogenhandel finanziert, ist ebenso fern der Realität, dann erst recht, wenn der sogenannte Führer und Volksvertreter Öcalan mit Krieg droht.

  2. Kine Em sagt:

    Dieser Artikel ist nicht objektiv genug. Er ist durchzogen von kleinen Bemerkungen und Kommentaren, die klar Partei ergreifen und die kurdische Partei für Frieden und Demokratie kritisieren.
    Es ist eben nicht so, dass die BDP an Glaubwürdigkeit verliert, nur weil sie die Freilassung von politischen Gefangenen fordert. Sie fordert die Regierung in Ankara auf die bis zu 200 demokratisch gewählten kurdischen Bürgermeister und Politiker freizulassen.
    Es findet auch keine Aufhetzung der Kurden und Türken statt. Vielmehr kommt es zu Konflikten, weil die türkische Polizei mit aller Härte immer wieder Massenkundgebungen auflöst und niederschlägt.
    Dass viele Kurden Erdogans AKP wählen, liegt einzig daran, dass die Bevölkerung in Kurdistan weitgehend stark muslimisch geprägt ist und auf ein Schaf im Wolfspelz reinfällt.

    • Urban sagt:

      Hallo *,

      @Kine Em:
      Sie schreiben “Dass viele Kurden Erdogans AKP wählen, liegt einzig daran, dass die Bevölkerung in Kurdistan weitgehend stark muslimisch geprägt ist und auf ein Schaf im Wolfspelz reinfällt.”

      Aber ist es leider nicht schon immer so gewesen mit den kurdisch geprägten Menschen im Iran, Irak und der Türkei?

      Viele Grüße
      Urban

  3. Suisse sagt:

    Der Türke soll sich schämen, der diesen Artikel geschrieben hat.
    Der Türke soll sich schämen, der diese Website unterstützt.

    Mehr kann ich nicht dazu sagen.

    • bozkurt 1001 sagt:

      Warum haben diese Kurden nie etwas erreicht,in ihrer angeblich 3500 Jahrelanger existens ???

      Das frage ich mich jedes mal.

      Und die Antwort liegt eigentlich jedes mal auf der Hand.

      Muss ich noch was dazu sagen.

    • Horst sagt:

      ein land wo nicht mal religionsfreiheit gewährleistet ist?????

      Du Pappnase, die Schweiz gewährt mehr euch Religionsfreiheit
      als ihr den Christen in der Türkei.

      Sollen wir euch Moslems mal genauso behandel wie ihr Christen
      behandelt?

      • Urban sagt:

        Hallo *,

        @Horst:
        Servus Horst. Leider muss ich Ihnen sagen/schreiben:
        In der Türkei unterhält sich niemand darüber, dass eine Kirche eine Kirchturmglocke hat.
        Warum gibt es den Probleme mit einem Minaret in der Schweiz.
        Mal ganz ehrlich, ist doch nicht im Sinne einer Religionsfreiheit, oder?

        Ich frag jetzt noch eins: Wie werden denn Christen in der Türkei behandelt??

        Würde mich freuen von Ihnen zu hören, eine anständige Diskussion mag ich.

        Viele Grüße
        Urban

  4. Horst sagt:

    die kurden sollen edlich mal ruhig sein und mit der türkei leben anstatt gegen die türkei. ansonsten sollen sie sich alle verpissen!!

    —————————————————————————————
    Das könnte man auch leicht umschreiben.

    Die Türken sollen endlich ruhig sein und mit Deutschalnd leben anstatt
    gegen Deutschland. ansonsten sollen sie sich alle verpissen!!

    Wie gefallt dir das?

    • Urban sagt:

      Hallo *,

      @Horst:

      Horst, wer lebt den gegen Deutschland?

      Es ist richtig, dass aus Fehlern in der Vergangenheit einiges schief läuft bei uns.
      Aber liegt es nicht an uns allen, damit aufzuräumen?

      Es macht auch keinen Sinn zu sagen verpisst euch hier oder verpisst euch da.
      Wir haben hier und da ganz andere Grundvoraussetzungen.
      In Deutschland geht kein Türke auf die Straße und erschießt Polizisten. Auch werden hier nicht Jugendliche bezahlt, Steine auf Regierungsbeamte zu schmeissen oder …..
      In der Türkei (und auch anderen Ländern), machen die Polizisten nur Ihren Job. Wenn ich mich schlecht behandelt fühle, gehe ich vor Gericht.

      Eines an uns alle in diesem Forum: “Wir sollten alle sachlich bleiben”.
      Ist jetzt aber absolut nicht auf Sie gemünzt Horst! (;-)

      Viele Grüße
      Urban

    • Turania sagt:

      @ Horst :

      Da gibt es einen himmelsweiten großen Unterschied. Wenn ein Türke auf deutschem Boden eine Tafel Schokolade nur in einem Supermarkt klauen sollte,dann kommt dieser Vorfall gleich groß in die Pressen.
      Die terroristische P.K.K. tötet seit mehr als 25 Jahren türkische Sicherheitskräfte,Polizisten,Zivilisten (Türken und Kurden),türkische Lehrer ( wurden ermordet das sie kein türkisch in den Schulen unterrichten sollten ),sie betreibt Drogenhandel,Prostitution,tötet,betreibt Schutzgelderpressungen und betreiben Gehirnwäsche bei den kleinen Kindern.

      Stellen Sie sich jetzt bitte vor,wenn die Türken hier auf deutschem Boden separatismus betreiben würden und das mit terroristischen Aktionen seit mehr als 25 Jahren.
      Möchte nicht wissen was die NPD hierzulanden für Stimmen bekommen hätte !

      Die Türken sind dagegen noch behutsam,andere Länder oder Nationen hätten schon längst Völkermorde begangen !

  5. Kine Em sagt:

    Die Kurden wollen nur von Ihrem Recht auf Selbstbestimmung Gebrauch machen.
    Wer war zuerst da? Der Staat oder die Menschen?
    Die Kurden sind nicht igendwelche Ausänder, wie die Türken hier in Deutschland (obwohl diese ironischerweise mehr Rechte haben).
    Jede Nation muss und darf sich auch selbst verwalten, sei es um die Kultur, die Sparche oder auch nur die nationale Identität zu erhalten.
    Ein Statt der gegen seine eigene Bevölkerung vor gehrt hat keine Legitimation. Vergleiche Libyien, Tunesien und andere arabische Schurkenstaaten.
    Die Türkei kann ganz gut mit Ägypten verglichen werden. Allein die Unterstützung durch den Westen erlaubt es, dass eine solche Politik über Jahre übersteht.

    • Türkei den Türken sagt:

      da muss ich sie korregieren(!) denn viele kurden scheinen auch zwecks Bildungsmangel immer noch an utopische Träumereien festzuhalten! Da heißt es denn von kurdischer oder deutsch-linker seite das die Türkei, Irak, Iran und Syrien, siedlungsgebiet der kurden seie und sie ein natürliches recht auf autonomie hätten.. nun liebe kurden, diese gebiete wurden tausende jahren vorher von griechen, babyloniern,sumerern usw. besiedelt, was ist mit diesen völkern?? Und amerika wurde auch zuerst von indianischen völkern, spanien von den mauren, ost-china von den uiguren besiedelt! Nach kurdischer logik müssten wir diese staaten also alle zerteilen und kurdisch machen oder wie?! Ich sag euch allein an der türkei und dem iran werdet ihr euch eure zähne ausbeißen! Und der “normale bürger” in syrien,iran,türkei und sonstwo.. wird einen solchen groll und hass entwickeln, gegen alles kurdische, das die ereignisse im irak unter hussein, nix dagegen war..merkt euch das!

      • Albert Albern sagt:

        Das gab es in Europa auch. Dass Völker, die nach Eigenständigkeit strebten, einen solchen Hass gegen sich provozierten.

        “Türkei den Türken” – das kenne ich von irgendwo her. Vielleicht nur ein wenig anders…

      • Kine Em sagt:

        @ Faschist

        Und viele Türken scheinen mangels Realitätsbewusstseins und Überheblichkeit immer noch neo-osmanische Traumvorstellungen zu haben.
        Keiner behauptet die Türkei oder der Iran gehören zu Kurdistan. Aber wahr und unumstritten ist doch, dass durch die Gebiete in denen die Kurden leben die Grenzen der heutigen Staaten willkürlich gezogen worden, ohne Rücksicht auf die ethnische Zusammensetzung, sprich die Kurden, zu nehmen.
        Nun liebe Türken: Diese Gebiete gehören weiterhin zum kurdischen Siedlungsgebiet, nämlich Kurdistan.Nicht zu letzt auch deswegen weil hier Kurden immer noch leben. Dass durch dieses Gebiet offiziell eine fiktive Grenze gezogen wurde, ändert nichts an den tatsächlichen Gegebenheiten.

        Wo leben denn heute ihre Babylonier oder Sumerer?
        Denken Sie an die Basken, die Schotten und viele andere Nationen, die von ihren Nachbarn unterdrückt wurden. Heute wird diesen Autonomie gewährt und dasselbe gilt auch für Kurden im Irak. Ist die Türkei den soviel schlechter als der Irak?
        Der normale Bürger ist kein Faschist, Ideologe oder Nationalist. Der normale Bürger interessiert sich für Gleichheit und Freiheit.
        erst mehr Rechte, dann Autonomie, später ein Vereinigtes Kurdistan!
        und zurück bleibt eine schwache kleine Türkei mit gerade mal 50 Mio Einwohnern. Geschichte wiederholt sich. Denken Sie an den Zusammenbruch Osmaniens auf die heutige Türkei.

        • Turania sagt:

          Was ist eigentlich mit den Türken ???
          Letztens hat Azerbaidschan den “Eurovision Song Contest” gewonnen und dabei hat,eine der Sängerinnen,die Türkische Fahne in ihrer Hand gehalten. Viele waren verwirrt gewesen,warum sie die türkische Flagge gehalten hat und warum das ?

          Wir Türken plädieren auch für ein Zusammenkommen aller Türken,damit sind inbegriffen :

          Tataren,Usbeken,Azerbaidschaner,Kirgisen,Kasachen,Uiguren,Jakuten,Tuwas,Baschkorten,Turkmenen ect. !
          Wir sind allesamt auch Türken und wollen uns ebenfalls vereinen !!!

  6. Kaan sagt:

    @ Kine Em

    Hallo *,

    wer hat den die heutigen Grenzen (Türkei, Irak, Iran, Syrien) gezogen? Auch mit dem Begriff “Siedlungsgebiet” bin ich nicht einverstanden, dann müssten ja Istanbul, Izmir, Antalya, Köln, Berlin….. auch zu Kurdistan gehören, hier habt Ihr euch ja auch eingesiedelt? Wer soll denn, falls es jemals zu einer Trennung kommen sollte, die Grenze ziehen? Was ist mit den zig-Millionen Kurden, die außerhalb Kurdistans leben? Alle zurück? Von was wollen die Menschen denn dann leben? Vom bisschen Öl im Nordirak? Von der nicht vorhandenen Industrie?

    Ich denke, dass die meisten Kurden ganz genau wissen, dass es Ihnen unter türkischer Flagge besser geht als unter einer anderen Flagge, sogar besser als unter der eigenen. Wieso sollten auch sonst die meisten Kurden die AKP wählen? Ich finde es krass, dass es 20 Mio. Kurden in der Türkei nicht schaffen, eine wirklich demokratische Partei aufzustellen, die ihre Interessen vertritt und etwas für die Menschen macht (Arbeitsplätze, Bildung, Gesundheit,….). Nein, es muss immer eine Partei sein, die genau das macht, was von der Gefängnisinsel befohlen wird, da kommen die Sorgen der Menschen erst an zweiter, dritter Stelle (wenn überhaupt). Ja dann kann man nur sagen: selber schuld………

    mfg
    Kaan

    • Albert Albern sagt:

      Kaan sagt:

      “Bitte sprechen Sie für sich aber bitte nicht für die Gesamtheit der Kurden. Nur ein kleiner Teil der Kurden denkt wie Sie, aber mehr kann man wohl von jemanden, der den Propaganda-Nachrichten von Roj-TV glaubt nicht erwarten. Für Sie sind alle anderen Medien lügnerisch, alle Andersdenkenden faschistisch und haben nichts besseres zu tun, als Krieg gegen euer Volk zu führen.
      Einfach nur lächerlich, wie man so realitätsfremd sein kann – andererseits verständlich, da man durch die Gehirnwäsche von kleinauf wohl keine eigene Meinung bilden kann.”

      Und dann findet Kaan:

      “Ich finde es krass, dass es 20 Mio. Kurden in der Türkei nicht schaffen, eine wirklich demokratische Partei aufzustellen, die ihre Interessen vertritt und etwas für die Menschen macht (Arbeitsplätze, Bildung, Gesundheit,….). Nein, es muss immer eine Partei sein, die genau das macht, was von der Gefängnisinsel befohlen wird.”

      Das kommt dabei heraus, wenn man für die Gesamtheit der Kurden spricht…

  7. Cristo sagt:

    Die Kurden werden siegen

    • Michael sagt:

      Ich habe Geschichte in Deutschland studiert, und mir mal die kurdische Geschichte mal ganz genau angeschaut und bin zu dem Schluß gekommen, dass die Kurden wirklich die größten Loser in der Weltgeschichte sind. Obwohl andere kleine oder kleinst Völker wie z.Bsp. die Armenier oder sogar die Luxemburger es geschafft haben einen Staat, eine Schrift und eine eigenständige Sprache zu schaffen, haben die Kurden nie etwas erreicht. Sie haben jeden Krieg den sie geführt haben, auch gegen die schwächsten Gegner, verloren und jedesmal Hilfe bei den Türken ersucht. Fakt ist, dass es heute ohne die Türken keine Kurden mehr geben würde, denn Byzantiner, Armenier, Perser, Mongolen und andere haben die Kurden besiegt und angefangen diese auszurotten. Jedesmal haben die Kurden die Türken zu Hilfe gerufen und bedanken sich jetzt auf eine sehr merkwürdige Weise. Ursprünglich nur im Nordirak beheimatet, haben sie sich während der Pax Ottomanica im ganzen Reich angesiedelt. In der aktuellen Türkei beziehen 80 % der Bewohner des Südosten ihren Strom illegal, erschwindeln sich soziale Dienste wie gratis ärtzliche Betreuung, Schmuggeln Zigaretten und Drogen und verursachen in der Türkei einen jährlichen Schaden von ca. 30 Milliarden Euro. Jeder andere Staat, hätte so eine schädliche und schmarotzende Minderheit längst ausgerottet oder vertrieben. Die Geschichte, auch im 20. Jahrhundert, kennt dafür dutzende Beispiele. Nur die Türken lassen sich sowas gefallen, weil sie zu gutmütig sind und den Kurden jedesmal eine neue Gelegenheit geben sich zu beweisen. Aber im Gegenteil versinken die Kurden nur noch tiefer im Sumpf, was mich mittlerweile zu dem Schluß kommen lässt, dass es überhaupt keine anständigen Kurden zu geben scheint und das es tatsächlich auf der Welt ein Volk gibt, dass ausnahmslos den Terror unterstützt und es als normal erachtet zu klauen, zu betrügen, also einfach schlecht zu sein. Die Kurden kennen nicht mal die eigene Geschichte und erfinden irgendwelche Märchen, nur damit sie gut darstehen, während sich Historiker auf der ganzen Welt über sie kaputtlachen. Sie beschuldigen, gerne andere Völker als Faschisten, dabei sind sie die größten Faschisten, weil für sie nur der eigene Klan zählt, und alle anderen Völker nur den Status von Vogelfreien haben, die man nach Lust und Laune berauben und ermorden darf. Ich empfehle jedem ahnungslosen Deutschen der die kurdische Sache unterstützt mal in den türkischen Südosten zu fahren und sich mal an Orte zu begeben, wo es keine türkischen Polizisten gibt, sie werden sehr schnell erleben, wie die Kurden mit Fremden umgehen.

      • Albert Albern sagt:

        Ich bewundere die Großmut, welche die Türken den Kurden entgegen gebracht haben. Warum waren die Türken gegenüber den Armeniern nicht genauso großmütig. Die waren doch viel besser als die Kurden, wenn Sie zu dem Schluß gekommen sind, dass die Kurden wirklich die größten Loser in der Weltgeschichte sind.

        • Michael sagt:

          Es ist immer sooooo leicht über andere Völker herzuziehen, gerade wenn man selbst als Deutscher nicht gerade ein Mustervolk ist, aber welche Europäische Nation ist das schon. Die Deutschen haben 6 Millionen Juden auf dem Gewissen, die Franzosen 2 Millionen Algerier, die Engländer haben so viele andere Völker auf dem Gewissen, das es geradezu unmöglich ist diese hier aufzulisten. Und von den 150 Milionen Indianern und 120 Millionen Negersklaven, welche von den Europäern die ja sowas von zivilisiert sind und die Menschenrechte außerordentlich achten, massakriert wurden, ganz zu schweigen. Und das Beste ist, das keiner dieser Völker den Europäern jemals etwas angetan hätte. Die Juden beispielsweise, waren vollends im Deutschen Reich integriert, die Deutschen haben sie einfach ohne irgendeinen nachvollziehbaren Grund einen Genozid an diesen verübt. Ich mag mir garnicht vorstellen, was die Deutschen, oder irgendein anderes europäisches Volk mit den Armeniern gemacht hätten. Diese haben, obwohl sie osmanische staatsangehörige waren, sich scharenweise der Zarenarmee angeschlossen, sodass diese am Ende an die 300.000 armenische Freiwillige zählte, dieses Verhalten gilt in jedem Land als Hochverrat. Und die anderen die im Land verblieben waren haben als Partisanen türkische Zivilisten massakriert (1,3 Milionen, davon spricht natürlich mal wieder keiner, sind ja nur Moslems für die gelten die Menschenrechte nicht) und Nachschubwege der türkischen Armee sabotiert. Wirklich bitter sind diese Geschehnisse aber, wenn man sich die Situation der Armenier im Osmanischen Reich anguckt. Diese lebten im Vergleich zum Rest im relativen Wohlstand und es gab etliche armenische Paschas, man kann schon fast sagen, sie lebten wie die Maden im Speck. Trotzdem legten sie so ein Verhalten an den Tag, und das zu einer Zeit, als die Türkei einen Kampf um Leben und Tod geführt hat.

    • Turania sagt:

      Siegen ? Was den siegen ? Ein paar Berge und Ziegen ?

  8. Turania sagt:

    @ Nimrudo :

    Die Frage ist hier “Wer mordet in der Türkei” ? Die M.H.P. ist es nicht-,Kurden werden in der Türkei nicht getötet,weil Sie Kurden sind. Wen wollt Ihr hier etwas vormachen ?
    Weißt du was : Nimmt euer Südosten der Türkei und baut eine Mauer hoch,dann möchte ich aber als Türke keinen Kurden mehr auf türkischem Boden sehen wollen,jeder von euch müsste dann in euer geliebtes Kurdistan ausgewiesen werden und wir können endlich unser Geld für andere Dinge ausgeben als alles fast nur ins Militär zu investieren.
    Und wir Türken werden jetzt auch langsam beginnen uns zu vereinen !
    Gründet euer Land,steigt auf die Berge,hütet eure Ziegen und verpisst euch aus türkischem Gebiet !!!

    • keremboy sagt:

      wirklich Klasse was der Michael hier vorgetragen hat.

      • keremboy sagt:

        Dem Moslem ist es verboten seine eigene Nation hochzuloben,die eigene Nationalitaet als die Beste vor allen anderen zu halten.

        Derwisch Mevlane sagt:”Komm zu mir,egal welche Hauttyp du hast,welche Augenfarbe,Nationalitaet,Kultur usw.
        Das osmanische Reich konnte deshalb 600 Jahre herrschen,weil in dem 72 verschiedene Völker unter Islam vereinigen konnte.Jeder war in seinen Glaubensangelegenheiten frei.Die christlichen Armenier waren sogar die treusten Menschen des Reiches und deswegen waren alle in den oberen Aemtern des Reiches taetig.Türken waren nur Soldaten.Die ganz verschiedenen Berufszweige wie z.B Handwerker,Maschinisten,saenger ,Juwelenverkaufer ,Baenker usw waren von Armeniern,Griechen u. Juden